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mittelst der Anwendung der vorzüglichsten Ackergeräthschasten, durchdie Erforschung der entsprechenden Verhältnisse der Lage, der Bo-denarten kann ein (Grundbesitz bedeutend ertragsfähiger gemacht, dieBemühung des Landmanns besser belohnt werden, aber alle Anstren-gungen vermögen nichts gegen die für ewige Zeiten vorgeschriebenen,mit der Natur dcS Bodens innigst verbundene schicklichste BcnutzungS-art. Das Verhältniß des Acker- und Waldlandcs braucht kein un-natürliches zu werden und als solches der Lanowirthschaft und derGewcrbsthätigkeit zum Nachtheil des Eigenthümers und des allge-meinen Wohlstandes hemmend entgegenzutreten. Nicht bedarf es zur
der Blätter gewonnen und in ein Glas aufgefangen wird. Das Ein-athmen des Ranchs von diesem Harze, wovon man etwas auf einheißes Eisen schüttet, dient als treffliches Heilmittel gegen Brnstschwäche.Aus den Zapfen, welche, wenn sie jung mit Zucker eingemacht wer-den, an manchen Orten als magcnstärkendcs Mittel genossen werden,erhält man mittelst Destilation ein Wasserhelles, stark balsamisch tcr-pentinartig riechendes Oel und einen mit Zitronen- und Pomranzen-schalen, Lavendelblüthc, Cardamome», Nelken, Muskatnuß und Mns-katenblüthe abgezogenen feinen Branntwein. Ebenso benutzt mandie Tannensprossen znr Bierbereitung, indem man die Sprossen stößt,den Saft auspreßt und ihn zu Shrnpdickc auskocht.
Einen noch weit erheblicheren Nutzen zieht man aber in neuererZeit aus den Tannensamenflügeln, eine Erwerbsquelle, vonwelcher seither in unserm Hessen, wenn überhaupt, doch jedenfalls insehr geringem Grade Gebrauch gemacht wurde. Nachdem diese näm-lich in Folge des Prozesses, welchen die zur Samcngewinnung be-stimmten Tannenzapfen in der Darre durchgemacht haben, vollständigentharzt, sich von dem Samen lösen und nach gehöriger, mittelstSchwingung vorgenommener Reinigung von den gröber» und härternBestandtheilen sehr zart, weich und elastisch anzufühlen sind, lassen siesich bei ihrer Zähigkeit sehr gut znr Füllung von Betten verwen-de». Sie behalten das den Tannen eigentliche angenehme Aroma,halten das Ungeziefer ab und lassen nur einen der Körperwärme ent-sprechenden Wärmegrad anstemmen, so daß die aus solchem Materialgefertigten Betten als Gesundhcitsbetten zu betrachten sinv.
Eine ähnliche Nahrungsquclle bieten die Nadeln unserer Kiefernund wohl auch Tannen dar. Erstere verwandelt der Papiermühlenbe-sitzer Weiß in Zuckmantel in Oestreichisch-Schlesien (nach einer Mit-theilung der Zeitschrift des Großh. Hess. landwirthschaflichen Vereinsvon 1842 p. 357) in zarte Fasern, die in Form eines lockeren Filzeszu Bettdecke», Matratzen und Polsterungen verschiedener Art zweck-mäßig benutzt werden; bei jenen ersetzen sie ein fremdes Product, die