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fabrikation aus diesen verschiedenen Stoffen Theil, sowohl durch Arbeitfür die Fabrikanten in Andcvillc und Meru, als auch mittelst selbst-ständigen Betriebs ortsangchörigcr Fabrikanten, welche wieder ihreArbeiter haben. Ungefähr 750 — 775 Arbeiter jedes Alters undGeschlechtes fanden nach den Angaben vom Jahr 1835 in der Ver-fertigung solcher Knöpfe im Departement der Oisc ihre Beschäftigungund ihre Anzahl ist, wie bemerkt, immer im Steigen begriffen. Mankann daher ihre gegenwärtige Zahl mit Sicherheit zu mindestens 800bis 1000 Personen annehmen.
Wenn man erwägt, daß eine Frau im Durchschnitte 1'/- Frk.oder 42 kr., ein Mann 2'/, bis 3 Frk. oder 1 fl. 3 kr. bis 1 fl.24 kr. ohne übertriebene Anstrengung täglich in diesem Gewerbe aufdem Lande erwerben, die Fabrikation pcrlmuttcncr und beinerner rc.Knöpfe, also allein mindestens eine halbe Million Franken (täglich über600 Gulden) in dieser Gegend vertheile; so wird man die persönlichenBeobachtungen Mohls bezüglich der bei jedem Schritte in die Augenfallenden wohlthätigen Folgen dieses und der übrigen Tablcttericgc-werbe auf den allgemeinen Wohlstand dieser Gegend um so natür-licher finden, als in keiner Arbeiterfamilie nur der Familienvater alleinbeschäftigt ist, sondern Jung und Alt, Vater und Söhne, Mutterund Töchter gleichfalls in diesem oder in anderen Tablettcriegewerbenarbeiten, der Erwerb also im Verhältniß zur Zahl der Familienglie-der und ihrer Kräfte zunimmt.
Der Betrieb dieser Gewerbe findet auf eine ähnliche Weise wieder Betrieb der übrigen Tablcttcriegewerbe der Gegend Statt. DieArbeiter, welche sich durch Thätigkeit und Sparsamkeit die erforder-lichen Mittel erworben haben, um die Fabrikation sclbstständig be-treiben zu können — und unter ihnen befinden sich viele jungeMänner von etlichen und 20 Jahren - erheben sich zu Fabrikanten;d. h. sie schaffen sich die rohen Stoffe, als: Perlmutterschaalen, Fluß-pferdszahn — Knochen:c. an, schneiden aus denselben mit dem Dreh-stuhle die erforderlichen runden Stückchen zu Knöpfchcn aus, gebenletztere den Arbeitern zur weiteren Bearbeitung nach Hause, empfan-gen sie von denselben wieder, lassen sie auf Karten aufnähen undversenden sie an die Besteller, nämlich theils an die Großhändler vonBeauvais oder Paris, theils an andere Kaufleute, welche in dieFabrikgegend von Zeit zu Zeit kommen, von Haus zu Haus gehen,um ihre Einkäufe, oder Bestellungen daselbst persönlich zu machen.