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ihm auch gestattet ist, ciucn festen Gehalt von jährlich 1500 Frks.und setzt ihn überdies in den Stand, jährlich nach Paris zu reisen,um daselbst für städtische Kosten die bereits vorhandene Sammlungvon Vorbildern inGyps- und andern Modellen stets mit den neuestenGegenständen zu ergänzen, welche die künstlerische Einbildungskraftder jungen Leute bereichern und den Fabrikanten neue Ideen gebenkönnten. In dem uns so bekannten Departement der Oisc unter-hält dessen Hauptstadt Beauvais von nicht ganz 13,000 Einwoh-nern, neben dem Zeichnungsunterrichte, welcher in Frankreich gesetzlichin allen Elementarschulen stattfindet, für die jungen Leute, welchesich den Gewerben widmen, noch einen besonderen Unterricht imZeichnen und eine Vorlesung über Mathematik in ihrer Anwendungauf die Gewerbe (eours äo mstliomatigue appliguso aux ->rts). Ebensowetteifern die Landorte in der Tablettcriegegend dieses Departementsaufs Erfreulichste mit ihrer Krcishauptstadt im Säen dieser wucher-ischsten, ergiebigsten aller Pflanzen.
Berücksichtigen müssen wir hierbei, daß diese Anstalten für ge-werblichen Unterricht nichts weniger, als die einzigen BildungSan-staltcn der gedachten Städte sind; daß vielmehr Beauvais und Dieppc,neben den Elementarschulen, städtische Gymnasien (LollöKos) unter-halten, in welchen die künftigen Fabrikanten und Kaufleute, wie diefür andere Fächer bestimmten jungen Leute, jede Gelegenheit zumwissenschaftlichen Unterricht und namentlich auch zum Unterrichte inGeographie und Mathematik finden, daß in diesen Anstalten, wie inallen Gymnasien Frankreichs, der Unterricht iin Englischen und Deut-schen neuerdings vorgeschrieben ist und schon vor Erlassung dieserVorschrift selbst in der kleinen Stadt Beauvais Gelegenheit zumUnterricht im Englischen und Deutschen vorhanden war; daß diesebeiden Provinzialstädte, wie übrigens selbst die kleinsten Städte vonein paar Tausend Einwohnern im nördlichen Frankreich öffentlicheBibliotheken unterhalten, welche zu gewissen Stunden, und insbeson-dere Sonntags, Jedermann zur Benutzung geöffnet und vielfach be-nutzt werden. Im ganzen nördlichen Frankreich kann man wahrlichnicht mit einiger Aufmerksamkeit reisen, ohne in den kleinsten, wiein größeren Städten und Orten, wo nicht einmal der Sitz einer Be-hörde sich findet, von dem Eifer betroffen zu werden, welcher sichüberall in Errichtung und Erweiterung von Anstalten für Jugend-bildung und nützlichen Sammlungen, zumal in den letzten 20 Jahren