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So ferner auf einer zweiten Linie, die von Samoens durchYal d’Illiez nach Bex und, durch die Quellgebiete der Saane ,Simme und Kander, nach Spiez und Merligen fortsetzt. Wenigerausgedehnt und auf eine kleine Zahl von Stellen beschränktsind zwei äussere Linien, die eine auf der Grenze des Kalksteinsder Stockhorngebirge und des Flysches, die andere auf derGrenze des letztem und der Molasse.
4. Serpentin und Gdbbro.
Wie im Appennin der Serpentin meist mit Macigno undAlbarese in enger Verbindung steht, so in unseren Alpen mitdem Grauen und Grünen Schiefer. Der Flysch, der in seinerSteinart und seinen Fucoiden so ganz mit der italischen For-mation übereinzustimmen scheint, enthält keine Spur davon.Auch in den Grauen Schiefern ist aber der Serpentin nicht gleich-massig verbreitet. Der dem Montblanc und dem Unter-Wallisnäher liegende Theil ist ihm fremd geblieben. Dagegen brichter sporadisch, meist von Grünen Schiefern begleitet, hervor ineiner breiten Zone, die vom M. Viso her am Westrande der pie-montesischen Niederung nach dem Aostathal fortstreicht, diesesund das Hochgebirge des Matterhorns quer durchschneidet undsich zwischen Ober-Wallis und Formazza dem Gotthard nähert.Die nördlichsten Spuren erkennt man in der mächtigen, aufGneis liegenden Serpentinplatte des Gaispfades im Binnenthal,in dem Serpentin im Hintergrund des Triftgletschers am Sustenund in dem Felsstock am linkseitigen Ausgang der Unteralp inUrseren .
So wie die vorigen Serpentinmassen in einiger Beziehungzum Streichen der krystallinischen Westalpen zu stehen schei-nen, so glaubt man im östlichen Theil unserer Karte eine Ab-hängigkeit des Serpentins von den Centralmassen des Berninaund Bevers zu erkennen, da diese von den Serpentingruppendes Malenkerthales, Ober-Engadin, Oberhalbstein, Erosa, Davos ,Tarasp beinah kreisförmig umgeben sind.
Der Gabbro erscheint unter ähnlichen Verhältnissen wieder Serpentin und oft zugleich mit diesem in Grünem Schiefer ;