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V.orbericht*
Mit diesem zweyten Bande übergebe ich meineiiLesern die Chemie der metallischen Stoffe, und findedemselben noch folgende Erinnerungen beyzufügen.
Man wird zunächst bemerken, dass ich mich indiesem Bande noch häufiger der chemischen Zeichenbedient habe, als im ersten Bande. Diess ist aus zweyGründen geschehen: erstens, damit dem Anfängerin der Wissenschaft der Gebrauch solcher Zeichenzum Dienste der Stöchiometrie geläufig werde; zwey-tens, um Raum zu sparen , und also bey einem klebnern Volumen des Werkes dennoch jene grössere An-zahl von chemischen Verbindungen aufnehmen zu■ önnen : die man der Anschauung des Anfängers dar-biethen muss, wenn er jene grossen Analogien erken-nen soll; die sich im Verhalten selbst der scheinbarheterogensten Stoffe zeigen, und früher oder spätereine wohlthätige Vereinfachung der Wissenschaft her-beyführen werden. — Die Wahl dieser Anordnunghat sich auch bereits im verflossenen Schuljahre voll-kommen bewährt; denn die fleissigem Zuhörer äus-serten bald eine auffallende Fertigkeit im Gebrauchechemischer Zeichen und stöchiometrischer Formeln,und eine erfreuliche Neigung aus der Analogie folge-rechte Schlüsse zu ziehen. — Diess zur Auskunft fürdiejenigen, welche den Gebrauch chemischer Zeichengetadelt haben.