Erste St. d. Zus. Kaliumaräoid.
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tem TJieile des Fiintcnlaui’s, llieils iu der Steinöhl enthallen-den Vorlage vcrdiclitet wurde ( Thencird Tratte de Chint. III»467- — Be rz. Lehrb. der Chemie II, 283-J
ß) Eigenschaften: Das K erscheint als eine zinnweisse me-tallisch glanzende Substanz, welche bey i5° C. eine Dicht-heit = o,865 besitzt, bey o° C. spröde ist und krystallinischbricht, bey -f- io°C. geschmeidig und wie polirtes Silberglänzend erscheint, bey -f- i 9 °C. so weich ist wie Wachs,bey + 55° C. vollkommen lliesset, und in einer der Rotliglüh-hitze nahen Temp. kocht, in gvüpen Dämpfen verflüchtigetwird, und sich beym Erkalten wieder verdichtet.
Es ist ein guter Leiter für Wärme und El., und hateine überaus grosse Verw. zum O, so zwar, dass es sehrviele Oxyde desoxydirt. Schon in gern. Temp. zieht es ausder Luft sehr schnell O und II an, in Kaliumoxydhydrat über-gehend. Bey angemessener Erhitz, odgr durch el. Funkenentzündet es sich sogar und verbrennt sehr rasch, und dieseVerbrennung erfolgt auch in vielen andern O enthaltendenGasarten, z. B. im Agas, Agas, Cgas u. s.w., die es auf Aoder C desoxydirt; und im sog. Schwefel- und Phosphor-hydrogengas, in Brom- und Muriumsäuregas, in wel-chen letzteren das Hydratwasser zersetzt wird. Auf Wasseroder Eis geworfen erfolgt schon in gern. Temp. rasche Ver-brennung, weil sich das durch die Zersetz, des Wassersfreywerdende Hgas zugleich entzündet, während das Iva-liumoxydhydrat ins Wasser übergehet. Auf gleiche Weisezersetzt das K, besonders in höherer Temp. bey weitemdie meisten oxydirten Substanzen, indem es sie entwederauf niedrigere Oxyde zurückführt, oder auf Aräoide redu-cirt; nicht zersetzt werden davon die Murium-, Brom-.Jod- und Fluorsäure, weil ihre Substrate dem O noch nä-her verwandt sind. — Das K erzeugt viele Verbindungen,
[Wegen seiner grossen Oxydirbarkeit wird das K gewöhnlichunter Sleinöhl aufbewahrt, aber auch dieses wird nach undnach zersetzt, eben weil es O enthält.]
7 ) Au wendung; Jetzt dient es nur noch um gewisse Oxyde,