Dritte St. d. Zas. Verb, des Kaliumoxydes, ir>
2, 4 und 8 At. mit l At. Alkali sich zu Salzen verbinden kann<§. 700),
9. Verb, des Kaliums mit Metallen.
§• 724. Das K vereinigt sich leicht mit andern Metallenzu eigenthümlichen Legirungen, die eben sowohl durchunm. Yerb. in der Hitze als in jenen Fällen entstehen, woMetalle mit Khydrat oder carbons. K und Kohle gemengtund erhitzt werden. Daher sind auch die aus ihren Oxy-den auf solchem Wege oder durch K reducirten Metalle oftKalium enthaltend.
Die Kaliumlegirungen oxydiren sich mehr oder wenigerschnell an der Luft, und mit Hgasentb. im Wasser.
III. Verb, des Kaliums auf der 3. St. der Zus.
1 . J r e rb. des K al i u m o xy des .
§. 720. Das K verbindet sich mit einer grossen Reihegleichhoch zusammengesetzter Substanzen, und insbeson-dere mit den Säuren zu KaKvmoxydsulzcii (Kalisalze ), diebasisch, neutral, sauer und übersauer seyn können. —Diese Salze sind alle und zum Thcil sehr leicht aufl. imWasser; feuerbeständig, wenn cs die Säure ist, farblos,•wenn sie nicht eine gefärbte Säure enthalten, und ge-ben mit solchen Agentien Niederschläge, die mit ihrerSäure feste Verbindungen erzeugen können. — Sie erzeu-gen mit sehr vielen andern Salzen Doppelsalze. — IhrDaseyn in den Auflösungen erkennt man durch hinzuge-tröpfelte conc. Weinsäure, durch muriums. Platinoxyd,oder durch die alkalische Aufl. der KohlenstickstofFsäure,indem erstere einen körnigen (saures weins. Kaliumoxyd),das zweyle einen gelben (muriums. Flatinoxyd-Kaliumoxyd),und die dritte einen hell gelblichen Niederschlag bewirkt.
Verbindungen im Einzelnen:
O Mit JFässer. Das Kaliumoxydhydrat ('hydrogens. Ka-tiumoxyd , llydras kalicus fusus , Lixiva fnsa) (ÄV.-