Dl itte St. d. Zus. tc*!t. das Sodiumaxydes». 49
tz'S grüngelb/..und verhält sich wie das Kaliumhyperoxyd,doch ist es weniger schmelzbar.
2 . Sodium mit Azot, Carbon, Boron, Phosphor,Schwefel und Selen.
§. 753. Das Sodium verhält sich zu den genannten Stof-fen, so wie das Kalium. (§§. 718 bis 723 .)
3 . Sodium mit Metallen.
754. Mit den Metallen erzeugt das Sodium, wie dasKalium (§. 724) eigentümliche Legirungen.
1) Mit Kalium. Das Sodiumkalium wird durch Schmelzzen unter Sleinöhl erhalten. Es ist (nach Gay - Lussacund TA.) noch bey o° C. flüssig, wenn es gegen x Th. NaVs bis 10 Th. K enthält, und schwimmt im letzten Falle aufdem Sleinöhl. — Bey 1 Th. K. gegen loT’h. Na ist die Yei'b.spröde und krystallinisch. An der Luft oxydirt sich vor-zugsweise das K.
III. Verb. des Sodiums auf der 3. St. der Zus.
1. Ferb. des Sodium oxydes.
§. 755. Das Na bildet mit andern Körpern analogeVerh. wie das K. — Die Sodiumoxydsalze ( Sodasalze , Na-tronsalze) unterscheiden sich von den Salzen des K hJbpt-sächlich darin: dass sie durch Weinsäure und muriums. Pla-tinoxyd nicht gefällt werden , und mit Schwefels. Alumium-oxyd keinen Alaun bilden, und mehrere derselben zur.Vei-witterung sehr geneigt sind. Die Verw. des Na zu den Säu-ren ist etwas schwächer als die des K, daher denn dieNäsalze durch K. meistens zersetzKwerden.
Yerbindungen im Einzelnen. .
1) Mit Wasser. Das Sodiumoxydhydrat , hydrogens. So-diumoxyd ( Sodahydrat , Natronhydrat , Aetznatron, Aetzstein ,N atrum causticum sic cum) = Na H. 1 = 1006,7^4 ’
(22,3^6 H -J- 77,654 Na) wird wie das K.H 1 , aus l Th. bas.carbons. Na und 2 Th 7 Calciumoxyd dargestellt, oder auch,wenn man 1000 Th. kryst. schwcfels. Na mit 254TI1.KH 1 inII. 4