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2 (1841) Chemie der metallischen Stoffe / bearb. von P. T. Meissner
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Specielie Chemie . Lithium.

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thion, Lithium oxy clatum) = L = 362,640 = (44,849Ij -J- 55 ,i 5 i O) ist isolirt nicht bekannt.

2 . Verb, des Lithiums mit Schwef cl.

5* 777* Man kennet bis jetüt nur zwey Verb, des Li-thiums mit Schwefel = LS und = LS 1 , und selbst diesesind nur hypothetisch in höherer Verb. ($. 779) yoraus-zusetzen.

III. v erb. des Lithiums auf der 3. St. der Zus.

1 . Verb, d e s Lithiumo xy de s.

§. 778. Das Lithiumoxlyd bildet analoge Verb, wie dasKund Na. Die Lithiumoxydsalze haben die meisten Eigen-schaften mit den K und Nasalzen gemein , unterscheidensich aber vorzüglich in folgendem. Sie geben mit phosphors.und carbons. Alkalien, in einigermassen conc. Aull. Nieder-schläge, weil das carbons.und phosphors. L schwer aufl. ist.Sie werden durch muriums. Platinoxyd nicht gefällt, auchnicht durch Schwefels. Alumiumoxyd. Ihre alkoholische Aull,brennt mit purpurfarbener Flamme. Wird das carbons. Lauf einem Platinblech erhitzt, so läuft das letztere viel stär-ker dunkelgelb an, als mit carbons. Na. Diese Verb,sind meistens von Tterz. näher untersucht worden.

Einzelne Verbindungen.

1) Mit LVasser . Das Lithiumoxydhydrat (Jiydrogens. Li-thiumoxyd, Hydras lithicus) wahrscheinlich = L =587,600, wurde, 1817, von Arfvedson entdeckt.

cc) Darstellung: Man glüht ein inniges Gemenge von ge-schlämmtem Petalit mit 2 Th. Calciumoxyd anhaltend undheftig im hessischen Tiegel, löset die Masse in wäss. Mu-riumsäure auf, setzt zur Neutralisation des CalciumoxydesSchwefelsäure hinzu, dampft die Fl. zur Trockenheit ab,und treibt die übersch. Schwefelsäure durch stärkere Hitzeab. Aus dem gepulverten Rückstände zieht man sodanndie aullöslichen Theile mit lieissem Wasser aus, wobey vielSchwefels. Calciumoxyd, Alumiumoxyd, Siliciumoxyd u. s. w.zurückble:bt. Die liltr. Fl. enthält nun ausser dem schwc-