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Stöchiometrische Schemata oder Darstellung des chemischen Prozesses pharmaceutisch-chemischer Präparate in atomistischen Formeln / von Christian Friedrich Hänle
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gilt; 1 dividirt durch 8 (^-) = 0,125, die des Stickstoffs ~ =1,75, die des Schwefels 2, die der Schwefelsäure ^ = 5.Leztere besteht demnach aus 1 MG Schwefel = 2+3 MG Sau-erstoff = 3. Nach der Volumentheorie besteht das Wasser*aus1 Mass Sauerstoffgas und 2 Massen Wasserstoffgas , daher ist dieAtomenzalil des Sauerstoffs = 10 wenn Wasserstoff als 1 ange-nommen wird und diejenige des W'assers folglich = 18. Schwefelund Phosphor haben aus diesem Grunde 32, Kohlenstoff 12, Ar-senik 70, Antimon 130 (also die dreifache), Silber 210 u. s. w.zur Atomenzalil. Die Schwefelsäure hat demnach, wenn Sauerstoff= 10 ist, die Zahl (3 X 10 = 48 + 32 =) 80.

Lei den zusammengesezten Körpern ist die Summe der Misch-nngsgewichte sämmtlicher darinnen enthaltenen Stoffe das MG desKörpers. Z, B.

1 MG Schwefel . . .

3 MG Sauerstoff (3 X 8)

1 MG Natrium ....

1 MG Sauerstoff

= 1 MG Schwefelsäure = 40

= 1 MG Natron = 32

Diese giebt zusammen 1 MG wasserleercs Schwefels. Natron = 72

welches mit 10 MG Wasser MG Wa88erst - = ^ 9X10 = 90

/IMG Sauerstoff = 8 (

1 MG krystallisirtes scliwefels. Natr. giebt, dessen Zahl = 102 ist.

In neutralen Salzen steht die Sauerstoffmenge" der Basen zuderjenigen der Säure in einem bestimmten einfachen Verhältniss ,welches für dieselbe Säure bei allen Basen das nämliche bleibt, sodass die Sauerstoffmenge der Säure immer ein Multiplum von 1 ,2,3,4, u. s. w. von der Sauerstoffmenge der Base ist; so hatdie Schwefelsäure in allen neutralen Salzen , welche sie mit Basenbildet, die dreifache Menge, die Salpetersäure die fünffache, die Koh-lensäure die doppelte Menge Sauerstoff der Base. Je weniger dieBase Sauerstoff enthält, um so mehr wird von derselben durch dieSäure aufgenommen, das Sättigungsvermögen einer Säure richtetsich also blos nach dem Sauerstortgehalt einer Base. Hierauf beruhtdas Neutralitätsgesetz bei der Zersetzung neutraler Salze durchdoppelte Wohlverwandtschaft; werden zwei neutrale Salze gegen-seitig zersezt, so entstehen wieder zwei Neutralsalze. Werden z, B.