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Stöchiometrische Schemata oder Darstellung des chemischen Prozesses pharmaceutisch-chemischer Präparate in atomistischen Formeln / von Christian Friedrich Hänle
Entstehung
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77
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Blei zu Schwefelblei, während der Sauerstoff des Bleioxyds mitdem Wasserstoff der Ilydrothionsäure Wasser giebt. Die Flüssig-keit enthält die Säuren, sie wird vom Schwefelblei getrennt undBe Hälfte davon mit Ammoniak neutralisirt, hierauf wird die an-dere Hälfte zngegossen, wodurch doppeltsaure Salze entstehen. Dasdo Ppeltweinsaure Ammoniak fällt sogleich zu Boden, das doppeltci-IronenBaure Ammoniak bleibt in der Flüssigkeit gelöst, aus welcherdas doppeltäpfelsaure Ammoniak krj stallisirt. Dieses wird durchUmkrystallisiren gereinigt, dann mit essigsaurem Bleioxyd wiederzersetzt, das entstandene äpfelsaure Bleioxyd ausgewaschen, zuBrei gemacht und durch hydrothionsaures Gas wie oben zersetzt;die reine Aepfelsäure wird von dem Schwefelblei getrennt und zurKrystallisation gebracht. Das Schema beginnt mit dem ausge-waschenen Bleisalz.

(Hieher Schema 48.)

34 .

Essigsäure. t

A = C 4 II 3 0 3 = 51 -f HO = 60 XII.

«) Krystallisirbare, mis trocknem essigsaurem und ge-glühtem doppeltschwefelsaurem Kali.

Das doppeltschwefelsaure Kali besteht aus 1 MG. Kali, 2 MG.Schwefelsäure und 2 MG. Wasser: kommt dieses in höherer Tem-peratur mit 1 MG. essigsaurem Kali in gegenseitige chemische He-®ktion, so tritt das doppeltschwefelsaurc Kali 1 MG. Schwefelsäure®n das MG. Kali des essigsauren Kalis ab, es entstehen somit 2MG. einfachschwefelsaures Kali, die frei gewordene Essigsäure gehtin Verbindung mit 1 MG. Wasser, ohne welches sie nicht beste-llen könnte, ohne zersetzt zu werden, über.