8t
o4)
5MnO„
mi„ö! ixm«»+so,)
2T
3P+II0
2110
ß fiSO 8 +*)Mii0 2 -}-2T4-2IIO=5(MiiO+SO 3 )+0+2CO i ,+3F+II0)
G a l l u $ s ä u r e,
b3 und
CblLO.
G e r b e s ri u r e,
Tii=C ß IU)
Durch Behandeln mit Baryt werden diese heulen Säurengleichzeitig erhalten.
Indem kaltbereiteter Galläpfelaufguss mit Aetzammoniak ge-sättigt wird, so dass die Flüssigkeit noch wenig sauer reagirt,entsteht gallussaures und gerbesaures Ammoniak, diese Salze werdendurch essigsauren Baryt zersezt, die Essigsäure bildet mit demAmmoniak, essigsaures Ammoniak, der Baryt bildet mit derGerbesäure gerbesauren Baryt, der sich niederschlägt, und mitder Gallussäure gallussauren Baryt, welcher aufgelöst bleibt.Gezterer wird von Ersterin durch Filtriren und Aussussen ge-trennt und mit Bleizuckerlösung gefällt, wodurch essigsaurer Barytund gallussaures Bleioxyd entstehen. Dieses wird gut ausgewaschenund durch Ilydrolhionsäure zersezt; der Schwefel der Hydrothion-säure und das Blei des gallussauren Bleioxyds, bilden Schwefelblei,während der Wasserstoll' der Hydrothionsäure, mit dem Sauerstoffdes Bleioxyds, Wasser bildet, die reine Gallussäure scheidet sichaus und wird zur Kristallisation befördert.
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