190
150
Einfach Chlorquccksilbcr.
IIyCl=23fi
a) Auf pyrochemischem Wege. Durch Sublimation einerMischung von doppelt Chlorguecksilber und Quecksilber.
1 MG. Chlor des doppelt Chlorquecksilbers verbindet sichmit 1 MG. metallischen Quecksilbers zu einfach Chlorquecksilber,wozu auch das verwendete doppelt Chlorquecksilber durch dieEntziehung eines MG. Chlor umgewandelt wurde; somit erhältman 2 MG. des Präparates, oder von 272 Gevvichtstheilen doppeltChlorsilber und 200 Gewichtstheileu Quecksilber, 472 Gewichts-tlieile einfach Chlorquccksilber.
203)
Ily + 2C1 JJfJ 31
Hy.= 200... ■ |
2IIyCl -
j HyCl
472
b) Auf hydrochemischem Wege. Durch 'Zersetzen dessalpetersauren Quecksilberoxyduls vermittelst salpetersauremNatron.
Das Kochsalz besteht in der wässrigen Lösung als salzsauresNatron, kommt es mit der Lösung des salpetersauren Quecksilber-oxyduls zusammen, so gibt das Oxydul den Sauerstoff an denWasserstoff der Salzsäure ab, es entsteht Wasser und das Chlorfällt in Verbindung mit dem Quecksilber, als einfach Ghlorqueck-silber zu Boden. Die Salpetersäure verbindet sich mit dem Natronzu salpetersaurem Natron, welches mit der freien Salpetersäure,die zum Auflösen des salpetersauren Quecksilberoxyduls erforderlichwar, in der Flüssigkeit zurück bleibt.
204 )
1 Ily.; • HyCl — =c=s
i o.....-;
IlyO + NO s
NaO + IIClj {
NaO.NaO+NOj,