8,8 nimmt einen hiiliern Hitzgrad an, es entsteht scliweiiichteSäure, Weinöl u. 8. w. und die Operation ist beendigt. — Wennman die Geigersehe Methode befolgt und wenn man, bevor jenerZeitpunkt eingetreten ist, Weingeist in sehr feinem Strahl in diekochende Flüssigkeit nachfliessen lässt, so geht der Prozess in der3- 4. und 5. n. s. w. Abtheilung fort, wie es in den ersten 2 Ab-teilungen der Fall war. Das 220. Schema stellt den Vorgangdar, wie er bei dieser sehr zweckmässigen Methode statt findet. Inder 3. und den folgenden Abteilungen ist jedesmal 1 MG. desnachfliessenden Alkohols aufgeführt; da dieser 85 p. C. hat, sobesizt er noch i MG. Wasser welches darunter bemerkt wurde. Injeder Abtheilung gebt ausser dem MG. Wasser des zerseztenAlkohols noch 1 MG. Wasser mit dem Aether über, so dass immer8 MG, desselben in der Flüssigkeit bleiben.
((lieber Schema 219 und 220.)
163 .
Essigäther.
EO+Ä-88
liehan/lelt man 3 MG. Weingeist von 83 p. C. 3 MG.Schwefelsäure und 2 MG. lilei%ucker auf Essigäther, somöchte wohl folgende Theorie mit der vorhergehenden im Ein-klang stehen.
Alkohol und Schwefelsäure werden zuerst gemischt, es ent-stellt WeinschwefelsHure; (das Wasser des Alkohols der Schwefel-säure mul auch des Bleizuckers sey ebenfalls abgesondert wie imvorigen Schema). ln Berührung mit einfachessigsaurem Bleioxydund bei der gehörigen Temperatur geht der Prozess auf folgendeWeise vor: 2MG. wasserleerc Schwefelsäure und IMG. wasserleererAlkohol bilden Weinschwefclsäure, während diese zersezt wird undsich Ethyloxyd ausschcidet, w r ird durch das dritte MG. Schwefel-säure 1 MG. einfachscwefelsaures Bleioxyd zersezt, es entstehtschwefelsaures Bleioxyd, die Essigsäure wird frei und verbindet sichmit dem Ethyloxyd zu Essigäther welcher iiberdestillirt- Die durchdie Zersetzung der Wemschwefel'säure wieder frei gewordenen 2 MG.