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Versuch einer allgemeinen physiologischen Chemie / von G. J. Mulder ; mit eigenen Zusätzen des Verfassers für diese deutsche Ausgabe seines Werkes
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348 Allgemeine organische Körper.

nen Darstellungen eine constante Zusammensetzung gefunden,welche durch folgende Formel ausgedrückt wird:

Oz» Hit« N 16 0 22 S0 3 =

c« H44 N 6 0 6 -j- Hg 2 N 10 Ojr,,

S 0 3 + 4 aq. *)

Wird Hämatin auf die erstgenannte Weise, d. h. eisen-haltig und frei von Protein und Schwefelsäure dargestellt,mit concentrirter Schwefelsäure übergössen, einige Tage da-mit in Berührung gelassen und dann Wasser hinzugefügt, soentwickelt sich ebenfalls Wasserstoff, und die Flüssigkeit enthältschwefelsaures Eisenorydul. Auf diese Weise läßt sich allesEisen auflösen, und die organischen ElementeC«« H «« N 6 0 6

bleiben in chemischer Verbindung zurück 4).

Das Eisen ist also ein Bestandtheil des Hämatins undzwar ein solcher, der daraus weggenommen werden kann,übrigens nicht, ohne zugleich die Natur des Farbstoffs zuverändern.

Man hat sich das Eisen sehr lose mit dem Farbstoffverbunden gedacht, so daß es bei der Respiration orydirtund desorydirt werden kann, ohne daß die eigentlichen orga-nischen Bestandtheile des Farbstoffs daran Theil nehmen.Daß übrigens die bei der Respiration in Kohlensäure ver-wandelte Sauerstoffmenge nicht durch das Eisen aufgenom-

*) Scheik. Onderz,, Deel II, p. 137

Scheik.

gef.

At.

6er.

c

56,963

84

57,08

H

6,799

114

6,32

N

12,675

16

12,59

0

19,143

22

19,56

S0 3

4,420

1

4,45

Onderz.,

Deel II, p. 151.

gef.

At.

6er.

C

70,18

44

70,49

H

5,92

44

5,76

N

6

11,16

O

6

12,59