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1 (1841) Chemie der nicht metallischen Stoffe / bearb. von P. T. Meissner
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Selen , 3 . Stufe d. Z. Verb, der Sc.

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selenigte Säure (Cblorselen im Max. des Chlors, Selenium per*chloratum), muthmasslich = SeM* == 1379,882 = ( 49,644M+ 5 o ,336 Se) entstellt, wenn man Muriumdoppelsäure-gas auf Se leitet, unter Wärmeentbindung; indem zuersteine braune Verbindung (ein Gemenge der normalen Ver-bindung mit überschüssigem Se, die man anfangs für

Chlorselcn im Min. des Chlors ansah), und späterhin eine festeweissc Masse gebildet wird, die die normale Verbindungj st# Sie verflüchtiget sich in gelben Dämpfen, undsublimirt in weissen Krystallen. Mit Wasser zerfällt sie indie Hydrate der Se und M. Die braune Verbindung lässtbey gleicher Behandlung auch das überschüssige Se fallen.

3 ) Selenigle Säure mit Bromsäure . Die bromsaure sele-nigte Säure (Bromselen im Max. des Broms , Selenium perbro-matum), muthmasslich = SeBr a , ist rein noch nicht dar-gestellt. Nach Semllas vereinigt sich jedoch dieBrom-doppelsäure sehr heftig mit dem Se zu einer rothbrau-nen Masse (überschüssiges Se), die mit Wasser in die Hy-drate der selenigen ur.d der Bromsäure übergehet, und beyZusatz vonMuriumsäure Se fallen lässt (welches ohne Zwei-fel überschüssig, und in der Flüssigkeit nur mit Hülfe derSäure aufgelöset war, aber durch die Muriumsäure ver-drängt wird).

4 . Verbindungen der Selensäure.

§.701. Die Selensäure , = Se, verbindet sich wie dieanaloge Schwefelsäure mit gleich hoch zusammengesetz-ten Körpern, und erzeugt, insbesondere mit den Basen,di e selensauren Salze {Salia selenica ); wobey sie eineSättigungscapacität = 12,59 bewährt, und der Schwefel-säure in der Verwandtschaft zu den Basen nur wenignachstehet. Die selens. Salze sind mit den schwefel-sauren und chromsauren isomorph. Sie werden, wie dieSchwefels. Salze, durch Baryumoxydsalze gefällt, und ver-tragen wie diese meistens unzeysetzt die Glühhitze. Sie

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