m. Von Zeichnung der Säulen-Glieder. 35
alleFelder so ausgezeichnet werden, wie sie bey 6 m st i 5 ausgezeichnet sind. Noch kürtzer kanman die Maasen in lnopg abstecken, wenn man einen halben kloäul, oder i s. stloänl-^heilchen in einen Lircui fasset, und solche aus 6 in I, aus m in n, aus st in o, aus i in p,und aus 5 in g kori^oorsürer abstecket. Der Unterstreiffen ist seitwärts etwas anders ge-haltet als er von forn anzusehen ist. Seine gantze Länge wird mit den Puncten 5 r in dreyZlerche Theile getherlet, aus s wird ein blindes l^rpencticulchen bis an denOberstreiffen ge-igen, so erhalt man dadurch ein Oblon^um, in solches wird eitle ovale Schnecke nur ausfreyer Faust eingeschrieben, deren Zug sich an der Kante des Unterstreiffen herum ziehet bisan den Unterstreiffen, wie die kigur zeiget.
Einen Sparren -Kopff der Römischen Ordnung zu zeichnen.
Der procels zu Zeichnung des Sparren - Kopffs der Deutschen Ordnung wird hier §. 128.wiederholet. A.an macht einen perpenciiculsiren Arstrich ab kig. 12. lab. Vll. und setzt l'ab. VII.auf selben von unten hinan4.1. s. i.7. ^lociul Theile, wie solche auch in derkigur nebendrmAxstrich bemercket siud^^h^ durch dieser Maasen abgesteckte Puncte blinde vorironra-Nn, so erhalt man s. F^dex, das unterste oder erste von einem Unterstreiffen, das zweytevon einem das dritte vor den Oberstreiffen, das vierte vor ein Stäbchen, das
fünfte vor tMM.^Misten, das sechste vor einen Überschlag. Die Ausläuffe solcher Glie-der sind an ueremen Seite angemercket, die Stäbchen aber haben ihre Lencrs über die xer-penölculatt umen der befindlichen Streiffen. Wenn die angemerckte Ausläuffe
zu beyden Seiren des Anstrichs abgestecket werden, läßt sich die gantze Gestalt des Sparren-
aus n ein dlmoev bis an das unterste Stäbchen errichtet, und in dem Ob-
wngo, wem) on dew t>erpencli<?ulchen abgeschnitten wird, eine ovsle Schnecke aus
freyer Hand » 'Met, und den Schnecken-Zug an der Kante des Unterstreiffens so her-um führet, rvl§ vle ^iget.
Einen Sparr^ - Kopff der Oorintlüschen Ordnung zu zeichnen.
^ ^^ich L b krg. 11. Ist). VII. gemacht, auf selben setzt man von unten hin- §. 129. 1 'ab.vn.
Z, i. ^oöul - Theilen. Ziehet auch durch die abgesteckte Pun-boririonrslen, so erhält man c. Felder, die zwey unterste sind voruntenher mit einem Blate bedeckt ist, das dritte Feld ist vor einMoaen^dor einen Kehl-Leisten, das ftmfte vor einen Überschlag. Der Aus-5 s. U-i>- d-S Kchl.L-itzn. untt» u°d d.«
Ä!!. ' ^beile, nach weichen Maasen der Sparren-Kopff von vorn anzu-
,.m!^lfrn laßt, wenn man ein wenig Hand-Zeichnung dabey anwendet,den Obertheil der Bogen-Rolle, welcher einer liegenden Geländer--in die an beyden Enden einen Saum von i.^lociuI-TheilBreite, undr-i^Eabchen von i. ^lo6ul- Theil Breite hat. Der Sparren-Kopff vonerÄ.^d etwas mehr Mühe geben, doch hoffe daß desselben Zeichnung1helffen. Der Überschlag wird zur Seite von e bis 6 einen halbenMit, so auch die darunter befindliche Kehl-Leisten und Stäbchen von ihres glei»ein blinder perpenäicul gefallet; Von dar aus, wo er die un-Stäbchens durchschneidet, das ist von o werden tiori^onrslirer^'«Äckt abgesteckt, so werden auch vorironralirer aus fin 8 drey stlloclul-
n -IN aus 8 wird ein blinder ?erpen6icul in die Höhe geführet, auf selben
nn^vnÄ die Bunce-^'^bilchen abgesteckt; Darauf wird n e blind zusammen gezogen,und aurch me punm , ^ ^ in 4. gleiche Theile getheilet,aus i ziehet man winckelrecht zur Ll-^ ^6 an den aus 8 aufsteigenden perpenclicul, so stösset solche in l an,
ausstzuhet man wmckelrecht zur Linie ne eine blindeLinie bis an einen aus e gefalteten ?er-pen6icül, welche mm ansch^gt, aus I wird darauf der Bogen n K, und aus m der Bogen^MN, zu welchen zwey Bögen parallele Bögen einen kioäul-Theil weit von einan-^ gezogen werden. So hat man das Vornehmste vom Zug der
ue, aeren ^.nden hierauf als Schnecken zusammen gewickelt werden, wie dieauch ,^^r der Bogen-Rolle das Blat von der Seite anzusehen hinzu ge-der Bogen-Rolle an der Seite mit einer Blume, oder mit eineraufsteigenden Wurtzel d.e ausgewachsene Blätter hat, vollgefüllet.