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Vanadsaure Salze.

käure entzogen,beim Trocknen

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rothen Messe, die

Das Salz schmilzt leicht zu einerkrystallinisch erstarrt.

Das vanadinsaure Blei wird durch Kochen mit Schwefelsäure nichtVollständig zersetzt, durch Schmelzen mit saurem Kalisulfat wird esVollständig zerlegt.

3. Basisches Salz. Ein doppelt-basisches Salz, 2PbO . VO s ,ist der Descloizit (s. 2. Aufl. Bd. II, 3, S. 391). Der Vnnadinit oder Va-öadinbleispath ist ein noch basischeres Salz mit Chlorblei: 3(3PbO.VO s )

4 - Pb €1 oder 2PbO.VO s -f SPbO.YO* -f Pb Gl.

Vanadsaures Eisenoxyd. Neutrales schwefelsaures EisenoxydSiebt mit neutralem vanadinsauren Kali einen strohgelben wenig inN asser löslichen Niederschlag. Zweifach-vanadsaures Kali giebt einenähnlichen bald krystallinisch werdenden Niederschlag.

Yanadsaures Eisenoxydul. Durch Fällen aus Eisenoxydul-«alz und vanadsaurem Alkali dargestellt, ist das neutrale Salz ein grau-brauner in Salzsäure mit grüner Farbe löslicher Niederschlag. ,

Der Niederschlag aus saurem vanadinsauren Kali ist zuerst grün,"hrd nach längerer Zeit grau und krystallinisch.

Vanadsaures Kadmiumoxyd. Das neutrale Salz wirdjhirch Fällen aus coneentrirten Lösungen erhalten; der Niederschlagls t gelb, wird nach einiger Zeit weiss; der grössere Theil des Salzes8ß tzt sich erst später als weisse Krystallrinde an. Das Salz ist weniglöslich. Das saure Salz ist leicht löslich.

Vanadsaures Kali. 1. Neutrales Salz: KO . Y 0 3 . DieErblose Lösung des Salzes giebt beim freiwilligen Verdunsten einen%rup, der zu einer weissen erdigen Masse eintrocknet. Es löst sichfügsam in kaltem, leichter in kochendem Wasser; in Kali haltendemNasser ist es schwerlöslich. Das trockene Salz schmilzt zu einer gel-ben durchsichtigen Flüssigkeit, und ist nach dem Erkalten wieder^eiss.

2. Saures Salz: KO . 2 V0 8 -f- 3 HO. Das saure Salz bildet8 *ch beim Schmelzen des neutralen Salzes mit Vanadsaure, oder durchbochen damit bei Zusatz von Wasser. Am besten ist es, die concen-^irte fast kochende Lösung des neutralen Salzes mit etwas iiberschiis-s *ger Essigsäure zu versetzen und mit Alkohol zu fällen; das Salz wirdä'it Alkohol ausgewaschen und dann aus kochendem Wasser umkry-^Uisirt. Das krystallisirte Salz bildet röthlichgelbe breite Blättchen,' lle sich wenig in kaltem, reichlich in siedendem Wasser lösen. Durch'•''värmen verlieren die Krystalle Wasser und werden ziegelroth; dasschmilzt ziemlich leicht und giebt beim Erkalten eine

Ü:

r °okene Salz^ e lbe Masse.

Mit wenig Wasser gekocht, zersetzt das saure Salz sich zum Theil;löst sich neben saurem auch neutrales Salz, und es bleibt dann ein'’bßrsaures Salz zurück. Wird eine concentrirte kalte Lösung des sau-Vanadiusauren Kalis mit freiem Kali behandelt, so scheidet sieh dasS *hire Salz zum Theil unverändert ab; mischt man beide Lösungen heisslammen, so bildet sich neutrales Salz.

Vanadsaurer Kalk. Beim langsamen Verdunsten eines Gemen-von vanadsaurem Ammoniak mit Chlorcalcium wird das neutraleI *lz in weissen oder gelblichen Krystnllrinden erhalten; es ist ziemlichu!°bt in Wasser löslich (leichter als das Strontiansalz) und wird durchUngeist aus dieser Lösung gefallt.

erbuch der Chemie. Bd. IX,

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