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Neunter Band.
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Verwittern. — Verzinken.

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Dicht entsprechen. Auch die Essigbildung hat man als Verwesungs-® r scheinung aufgefasst, indem man besonders den Umstand hervorhob,ass verwesende Körper, in Berührung mit Wasser und Weingeist,ß tzteren bestimmen, sich zu Essigsäure zu oxydiren; Liebig suchten Grund der Wirkung der Hobelspäne bei der Schnellessigfabrika-tl ° n in der sehr bald eintretenden Verwesung der Holzfaser, welchev ° n da an den Uebergang des Branntweins in Essig vermittelt, ohne^eitere Mitwirkung von anderen verwesenden Materien. Sollten iibri-? ens die Angaben Pasteur’s über die Rolle der Mycodermen bei derssigbil(j un g sich nach allen Seiten bewähren, so müsste die Essigbil-Dfg von einem anderen Gesichtspunkte aufgefasst werden. DieD^igbildung ist nach Pasteur Folge der Eigenschaft der MycodermaDcef* der Luft Sauerstoff zu entziehen, und selben auf den Weingeist zuDWtragen. (Vergl. unter Essig, 2. Aufl. Bd. II, 3, S. 853). Dass an-e *' e poröse organische Körper auf die Essigbildung ohne Einfluss sind,ch liesst Pasteur aus folgenden Versuchen: lässt man an einer Schnur^iwserig en Alkohol in Tropfen sehr langsam herabfallen, so enthält die^üssigkeit auch bei monatelanger Dauer des Versuches keine SpurSs igsäure. Befeuchtet man aber die Schnur mit einer Flüssigkeit, auf. ren Oberfläche sich ein Mycodermahäutchen befindet, so verwandeltaich der abfliessende Alkohol und zwar mehrere Wochen lang in Essig-Dre. Nach Pasteur haben die Holzspäne bei der Schnellessigfabri-j, ,° n nur den Zweck, dass sie der Pflanze als Unterlage dienen. Die^•gmutter ist ohne Einfluss auf die Essigbildung, dieselbe geht nurder Oberfläche der Flüssigkeit in dem äusserst dünnen Mycoderma-Dntchen vor sich. Verdickt sich dieses Häutchen aus irgend einer Ur-u “e, so geht der Process sogleich in die Phase über, wo Alkoholfeil ^ ss *£ saure verschwinden. Es wäre demnach die Essigbildung eben-. s a n lebende Keime geknüpft. Die Essigbiklung aber unter Ver-cjJ te lnng von Platinmohr beweist jedenfalls so viel, dass der ModusSe lben ein verschiedener sein kann. G.-B.

^ er wittern. So bezeichnet man das Zerfallen fester Körper.FoT 0 ' 16 wa8ser haltende Salze zerfallen beim Liegen an der Luft inünd^ 6 *^ eS ^D^veichens von Wasser, sie verlieren den ZusammenhangDen Wer ^ en undurchsichtig, sie „verwittern“ oder „fatisciren“, mank r n s * e »verwitternde“ oder „fatiscirende“ Salze; so verhält sich dasFo] S a uisirte schwefelsaure Natron u. a. m. Manche Körper zerfallen inäind^ 6 C ^ em ’ sc D e r Veränderungen, welche durch Einfluss der Luft bedingts änr . S ° ^ urc D Einwirkung von Feuchtigkeit, Sauerstoff oder Kohlen-4 n . e ’ so verwittert das Schwefeleisen besonders der Strahlkies durchv * en yon Sauerstoff und Feuchtigkeit an der Luft; der FeldspathDüne' r ^ urc ^ Einwirkung von Feuchtigkeit und Kohlensäure. Die^ein^ 1SC ' len Eestandtheile des Ackerbodens sind aus den festen Ge-p roc en ^ er Erdrinde durch Verwitterung entstanden; dieser Zersetzungs-«nd T scllliesst unter Einfluss von Luftbestandtheilen und FeuchtigkeitUiälh, 6r f Wec,lseln den Temperaturverhältnisse die festen Gesteine all-Uen , . und m acht sie so den Pflanzen, zu deren Ernährung sie die-

’ Zu § a nglich. Fe.

lieh auf 1 kken. Das Verzinken findet fast nur aufEisen, nament-r äthschaft ^ n’ Blech zu Dachdeckung, zu Gelassen, auf Gartenge-en , Gegenstände welche der Witterung und somit dem Ver-