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Vulpinsäure. 305

°sung w ird die Säure in gut ausgebildeten voluminösen durchsichtigenonoklinometrisehen Krystallen erhalten, die nahezu die Farbe des0£ nbischen Schwefels haben.

... Die Vulpinsäure ist selbst in kochendem Wasser so gut wie un-s *ieh; sie löst sich auch schwer in kochendem selbst absolutem Al-äi °!’ keim Erkalten scheidet sie sich grösstentheils ab; leichter löstZur SlC ^ * n ^ et ker, am reichlichsten aber in Chloroform, was deshalbk raschen Extraction der Flechte zweckmässig angewendet werdensie* 10 '• Vulpinsäure schmilzt über 100° C., beim Erkalten erstarrtrü i Wleder krystallinisch; stärker erhitzt zersetzt sie sich unter Zu-d er . sun g von wenig Kohle und Entwickelung eines gelben Rauchs,sich theils in braunen Tropfen theils als gelbes Pulver absetzt.l a k)ie Vulpinsäure zerfällt beim Kochen mit überschüssiger Kali*öe v pn 1,05 bis 1,15 specif. Gewicht; wird das Kochen in einer^en ,l te V 0 r o en0mmen ! so wird durch Condensation der Dämpfe nebstpp. o en Oeltropfen Methylalkohol erhalten; die kochende alkalische^ Sl S^ e it verliert allmälig ihre Farbe, ohne jedoch ganz farblos zudi e ® n > sie enthält dann hauptsächlich Kohlensäure und eine neue Säuret 0 i Xa tolylsäure, neben geringen Mengen Oxalsäure und Alpha-3 ^’ u ' e- Durch Zusatz von Salzsäure wird die Oxatolylsäure (s. S. 306)idj?W c mieden. Diese letztere Säure neben Kohlensäure und Methyl-°i sind hier durch Spaltung der Vulpinsäure zunächst entstanden:

H l 4 Oio —|— 6 HO = C 32 Ifl 6 Oj -J— 2 C 2 O 4 —1~ C 2 H 4 02*Vulpinsäure Oxatolylsäure Methylalkohol. ,

in 'Seim Kochen von Vulpinsäure mit warm gesättigtem Barytwasserauf. Der m ' lt Steigrohre versehenen Retorte löst die Säure sich rasch^ der klaren gelben Lösung scheidet sich bald oxalsaurer undalkoif kohlensaurer Baryt ab, während mit Wasserdämpfen Methyl-v 0n a kdestillirt, bei dessen Condensation auch einige Oeltropfentilge , 0 ki°l (als secundäres Zersetzungsproduct) erhalten werden; nach8 un a Un digem Kochen ist die Vulpinsäure ganz zersetzt und die Lö-Säui ent kält dann neben überschüssigem Baryt das Salz einer neuenS. 9 ^ ^ er Alphatoluylsäure (s. unter Toluylsäure Bd. VIII,ab Sc e . ’ Welche sich durch Uebersättigen mit Salzsäure krystallinischet - Die Zersetzung ist hier folgende:

8 HO = 2 (CicH 8 0 4 ) + C 4 H 2 O^ + CjiA^Vulpinsäure Alphatoluylsäure Oxalsäure Methylalkohol

v<>n der% Zer3etzun g der Vulpinsäure durch Kali ist also verschieden^Usäurg tt p r °k klaryt, indem sich bei Anwendung des Kali neben Koh-Sa Ur e i- dle sauerstoffarmere Oxatolylsäure, bei Baryt neben Oxal-keit ( 1 ,. 1C (, sauei ' s toffreichere Alphatoluylsäure bildet; die Verschieden-'öslichp .P a ^ t,l ng durch eine und die andere Base mag durch die Un-I)ie eit de s _oxalsauren Baryts bedingt sein.

^ alze > d - 1 !P inSaure bildet mit den Alkalien und Erdalkalien lösliche°de r kold durch Behandeln der Säuren mit Wasser und reinen

etall,

ensauren Alkalien erhalten werden. Die SalzeSet " ea sind unlöslich in Wasser, und werden durch doppelte Aer-a g der vulpinsauren Alkalien dargestellt. „ 11 r\ _L 9 an

D a „ q “Ipinsaures Ammoniumoxyd: N^O-Ca» 13 9 ~r_ •

aä Salz W ird durch Auflösen der Säuren in warmem überschüssigen^Wörterbuch der Chemie. Ba. IX. 20