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Wärme, latente.
L = (C— c) ln (B(a + 0)) (a + 0),worin B die Integrationsconstante i3t. Diese Formel giebt die latentWärme für die verschiedenen Schmelztemperaturen desselben Körp erSunter verschiedenen Pressungen. Sie erlaubt aber nur dann von einemKörper zum andern überzugehen, wenn B von der Art des Körpeffunabhängig ist, was nicht der Fall sein wird. Daraus geht auch her*vor, dass die Person’sche Formel keinen theoretischen Werth hat.
Minary und Resal haben die Wärmemenge bestimmt, welchegeschmolzene Metalle beim Erstarren und darauf folgenden Abkühl e °bis 0° abgaben J ). Sie fanden diese Wärmemenge bei Roheisen vo°der Temperatur, bei der sich auf der Oberfläche in der Giesskelle ei° efeste Kruste bildet: 255; bei Kupfer noch flüssig 139; bei Zinn noßjflüssig 26,0; Blei 16,7; Zink Grenze des flüssigen Zustandes 68,° ’Glockenbronze mit 20 Proc. Zinn 117,0; Geschützmetall mit 10 Pr°®‘Zinn in hoher Temperatur 144,5; dasselbe teigig 127,0; Messing 124) •Solche Angaben mögen für die Technik einigen Werth <feaben>wissenschaftlichen haben sie nicht.
Wie man die Wärme bestimmen könne, welche bei der Auflösungvon Salzen gebunden wird, und wie diese Wärme von der durch 4* echemische Verbindung frei werdenden sich trennen lasse, hat R° d "berg 3 ) angegeben. ^
Die latente Wärme der Dämpfe ist schon in dem Art. Damp(2. Aufl. Bd. II, Abtli. 3, S. 345) besprochen. f
Die mechanische Wärmetheorie giebt für die latente Wärme ° e
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Dämpfe dieselbe Formel, welche auch für die latente Wärme <*
Schmelzens gilt,"nämlich: L — A (a -J- 0) (io — w j) in welch er
hier w und w l die Volujne der Masseneinheit Dampf und Flüssigk edbedeuten. Da das Volum der Flüssigkeit gewöhnlich sehr klein geg e _das des aus ihr gebildeten Dampfes ist, so kann man annähernd v>\ S e
gen w vernachlässigen, und hat dann — — A (a -X- ff)
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Liegen nun die Siedepunkte der Flüssigkeiten nicht sehr weit a ° s
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einander, und ist, wie Dal ton annahm, bei den Siedepunkten
verschiedenen Flüssigkeiten gleich gross, so werden die latenten 55°men der Dämpfe verschiedener Flüssigkeiten genommen bei n* r .Siedepunkten für gleiche Volume nahe gleich gross werden, wie 0in dem Art. Dampf (a. a. O. S. 346) nachgewiesen ist. '
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Verdampfen
Die beim Schmelzen oder beim
latent werden 1
Wärme ist vielfältig eine Ursache der Abkühlung. Dahin gehört the°'weise die Abkühlung, welche beim Auflösen von Salzen entsteht,niedere Temperatur, welche eine Mischung von Salz und Schnee g> ebt ’unddie Kältemachenden Mischungen (s. Wärmeentwickelung bei che-mischen Verbindungen); dann das Gefrieren des Wassers beim sch ne ^len Verdampfen unter der Luftpumpe; die noch niedrigeren Temperturen, welche durch das Verdampfen des Aethers, des Schwefelkohle 0 'Stoffs, der flüssigen schwefligen Säure öder gar der flüssigen KohJensä“ rentstehen, die Eisbildung in einem glühenden Platintiegel, in welche
*) Annal. des mines [5.] 1861 T. XIX, p. 401; Dingl. polvt. Journ. Bd.
S. 32. — 2) Pogg. Annal. Bd. XXXV, S. 474.