400 Wärme, specifische fester u. tropfbar-flüssiger Körper-
Für essigs. Aethyl: Q = 0.52741t -j- 0,00052321 t 2 ,
C — 0,52741 -f- 0,00104642 t;d. i. für: — 30» 0 » -f- 300 60»C.
C= 0,49602 0,52741 0,55880 0,59019.
Für einige Flüssigkeiten fand Itegnault die Zunahme der ep eCl 'fischen Wärme mit steigender Temperatur weniger beträchtlich; ä °z. B. ausser für Wasser auch '
für Chloroform: Q = 0,23235t + 0,000050715t 2 ,
C = 0,23235 -j- 0,000101430 t;d. i. für: — 300 0» +30« 60«C.
C— 0,22931 0,23235 0,23539 0,23843.
Für eine grosse Zahl von Flüssigkeiten kennt man nur die niiW'lere specifische Wärme zwischen weiter von einander abstehende 0Temperaturen. Nach der Menguugsmethode haben Favre u. Sil'bermann, Andrews und liegnault diese Eigenschaft für viel®Flüssigkeiten zwischen' dem Siedepunkt und mittlerer Temperatur uD°Kopp zwischen etwa 40° und 20° C., nach der Erkaltungsmethod®Regnault zwischen 20° und 15°, 15° und 10°, 10°und5°C. ermittelt-
Merkwürdige Beziehungen sind ermittelt worden zwisc he°der specifischen Wärme starrer Körper und dem A tomg e 'wicht oder der Zusammensetzung derselben.
Dulong und Petit zeigten 1819, dass für eine Anzahl ehern*'scher Elemente bei der Multiplication der für die specifische Wäri° efür den starren Zustand gefundenen Zahlen mit den damals angenob 1 'menen Atomgewichten sich annähernd dasselbe Product ergiebt. F° fWismuth und Gold wurde damals das Atomgewicht im Vergleich 211dem der meisten anderen Metalle halb so gross angenommen, alsjetzt gewöhnlich geschieht; für Silber setzten es Dulong und Petrgleichfalls halb so gross. Die diesen Annahmen entsprechenden, ]I)der folgenden Zusammenstellung auf 0 = 8 bezogenen und den ne° e 'ren Bestimmungen gemäss berichtigten Atomgewichte geben mitspecifischen Wärmen, wie sie Dulong und Petit nach der Erk»*tungsmethode ermittelt hatten, folgende Producte:
Specifische Wärmenach
Dulong und Petit.
Atom-
gewicht.
Product.
Wismuth . .
0,0288
105
3,02
Blei ....
0,0293
103,5
3,03
Gold.
0,0298
98,5
2,94
Platin.
0,0314
98,7
3,10
Zinn.
0,0514
59
3,03
Silber.
0,0557
54
3,01
Zink.
0,0927
32,G
3,02
Kupfer ....
0,0949
31,7
3,01
Nickel ....
0,1035
29,4
3,04
Eisen.
0,1100
28
3,08
Schwefel . . .
0,1880
IG
3,01
Dulong und Petit sprachen als allgemein gültiges Gesetz, d°dann nach ihnen benannt wurde, den Satz aus: Die Atome aller e