408 Wärme, specifische fester u. tropfbar-flüssiger Körp er ‘
Stimmungen der speciiischen Wärmen der Bestandtheile die als «b 0 'rechnet“ angeführten Zahlen ableiten:
Specifische Wärme
Specifische Wärme
beobachtet
berechnet
beobachtet
berechne 1
Pb Sn . . .Pb Sn 2 . .Pb sb . . .bi Sn . . .
0,0407
0,0451
0,0388
0,0400
0,0404
0,044G
0,0388
0,0399
bi Sn 2 . . .bi Sn 2 sb . .bi Sn 2 sb Zn 2
0,0450
0,0462
0,0560
0,0442
0,0450
0,0548
Diese Uebereinstimmung findet aber nicht mehr statt bei solche 0Legirungen und Amalgamen, die schon in der Nähe der Temperatur 6 ®’für welche die specifische Wärme bestimmt wird, erweichen oderschmelzen, sondern hier ist — übereinstimmend mit dem, was S. 3"bezüglich der Zunahme der speciiischen Wärme bei dem Erweiche®starrer Körper in der Nähe des Schmelzpunktes erörtert wurde —■ d> 0beobachtete specifische Wärme erheblich grösser, als die berechnete(der Rechnung ist bei den Amalgamen die specifische Wärme d e9Quecksilbers zwischen -(- 12 und 98°C. zu Grunde gelegt):
Specifische W
beobachtet
ä r m e _
berechne 1
Pb Sn 2 biPb Sn 2 bi 2Hg Sn . .Hg Sn 2 .Hg Pb .
schmilzt gegen 120°C.
„ einige Grade unter 100°„ oberhalb 100°wird bei 100° weichschmilzt oberhalb 100°
zwisch. -}- 11 u. 98° C.
„ 19 „ 94
„ 22 „ 99
„ 25 „ 99
,, . 23 ,, 99
0,0448
0,0008
0,0729
0,0059
0,0383
0,0401
0,0370
0,0417
0,0450
0,0323
Darüber, in welcher Beziehung die specifische Wärme einer st»®ren Verbindung nach festem Verhältniss zu den specifischen W är®®der Bestandtheile stehe, sind sehr mannichfaltige Ansichten ausgesp® 0 ^chen worden. Avogadro entwickelte 1833 die Ansicht, die At 0 ® 1 ^wärme (d. i. das Product aus der specifischen Wärme und dem At 0 ® 1gewicht) einer Yerbindung sei = der Quadratwurzel der Zahl cdeines Brnchtheils der Zahl der das zusammengesetzte Atom bildenAtome oder Atomtheile. R. Hermann zeigte 1834, dass dieAtornt®men mehrerer 8chwefelmetalle gleich sind den Summen der ^wärmen der darin enthaltenen Bestandtheile; aber er betrachteteauch als möglich, dass ein Element nicht mit der ihm im freien ^stände zukommenden Atomwärme, sondern mit einer abgeänderten xselbst auf 0 verminderten in Verbindungen eingehe. H. S chrbsuchte 1842 darzuthun, dass die Atomwärme einer Verbindungsei der Summe der Atomwärmen, weiche ihren Bestandteilen 111 <t .
Condensationszuständen zukommen, in welchen dieselben in derliehen Verbindung enthalten seien; auch er nahm an, dass die A ^wärme eines Elementes bei dem Eingehen des letzteren in 6, ® ebindung sich ändern könne. L. Gmelin entwickelte 1843 die A®- 1
chb
trefl
dass die Elemente im Allgemeinen bei dem Eingehen in Verbin 11die ihnen für den freien Zustand znkommenden Atomwärme be *aber für gewisse Elemente, namentlich Sauerstoff und Kohlensto »