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Neunter Band.
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Wärme, specifische gasförmiger Körper. 419

Kärme der Gase unter constantem Drucke sind von Delaroche und«erard 1 ). Nach diesen kann man die Versuche vonHaykraft, de la^KeundMarcet 2 ), Apjohn 3 ), Suerman 4 ) übergehen, bis zu den Ver-gehen von Regnault 5 ), welcher aber bis dahin nur seine Resultate,? lc ht aber seine Beobachtungsmethoden bekannt gemacht hat, was''deutlich bald geschehen wird.

De la Roche undBerard verdrängten Luft, welche zuvor ge-j’°Pknet war, durch Einströmen anderer Luft aus einer in einem Bal-? n befindlichen Blase, erhitzten diese Luft, indem sie dieselbe durchvon Wasserdampf umgebene Röhre leiteten, und führten nun diese^ hl tzte Luft in einer Röhre durch ein Wassercalorimeter. Es wurdee °bachtet, welche Temperatur endlich das Calorimeter stationärnahm. Da die Temperatur dann stationär wurde, wenn die Zulei-der Wärme durch das durchströmende Gas ebenso gross war, alse Abkühlung durch die Umgebung, diese letzte aber für die hier

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ist

ornrnenden kleinen Temperaturunterschiede diesen proportional’. 80 ist auch die zugeführte Wärmemenge diesem Temperaturunter-le de proportional; und da in gleichen Zeiten gleiche Volume derbuchten Gase durch das Calorimeter geführt wurden, so gabenTemperaturdifferenzen unmittelbar das Verhältnis der specifisehen( j ar tuen der Gase unter constantem Drucke für gleich grosse Volume(1 - e r Ga8 f, woraus man (durch Division mit dem specifisehen Gewichte)s Pecifischen Wärmen für gleiche Massen vergleichen konnte,fiie ^ rn diese Zahlen auf die gewöhnlich gebrauchte Wärmeeinheit,Lp , s P ec ifische Wärme des Wassers = 1 zu reduciren, Hessen dies trö aGltcr durch ihren Apparat heisses Wasser wie früher Luftte rs tneii ’ "nd maassen auch hier die Temperaturdifferenz des Calorime-f r y k ^ Un d der umgebenden Luft, wodurch die Zahl zur Reduction der(j 0 er gefundenen Resultate erhalten war. Wir übergehen die mancherleie ®^ 10 nen, welche angebracht wurden.g e , e Versuche von De la Rive und Marcet sind mit Gasen an-P e rat 1 we ^ c ^ e * n Glaskugeln eingeschlossen waren, und deren Tem-b eo v Urer böhungen durch dieselbe Wärmequelle während derselben ZeitKen . tet wurden. Dulong hat nachgewiesen, dass man hierbei keineMag 11188 der specifisehen Wärmen der Gase erhalten könne, da dieletzt 6 Gases g e g en die seiner Hülle viel zu klein war. In der

Mar c n e de r °ben angeführten Abhandlungen haben de la Rive undWa r 6 e ’ ne Beobachtungsmethode mitgetheilt, die vonD ulon g gebilligt1 ^ actl we lcher aber nur einige Probeversuche angestellt wurden.Hnt er und nach ihm Suerman haben die specifische Wärme

^ u cht C ° nStantem Drucke bestimmt , indem sie trockenes Gas über einac htet 6S Thermometer wegleiteten, und die Verdunstungskälte beob-gebra u We Khe hierbei hervorgebracht wurde. Die zur Berechnung zuen de Schon früher von D-n.v-T.nssn.e n.no-ecrebene, Formel ist:

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schon früher von Gay-Lussac angegebene Formel

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c i die gesuchte specifische Wärme des Gases ist,

das

^ V Xxy* 1 ' - de chi m. (1812) T. LXXXV, p. 72. — 2 ) Annal. de chim. et de pl, VB .re« / Po g(?. Annal. Bd. X, S. 363; Bd. XVI, S. 340; Bd. LII, $. m.

T - XXXvt XXXIX > S. 522. — 4 ) Ebendas. Bd. XLI, S. 474. — 6) Compt.P- 676; Pogg. Annal. Bd. LXXXIX, S. 335.

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