Band 
Neunter Band.
Seite
467
JPEG-Download
 

Wärmewirkungen bei chemischen Vorgängen. 467

V asserstoffgas verbrennen; der dabei entstandene ChlorwasserstoffSel*i 6 ^ nac ^ dem Heraustreten aus dem Apparat) durch Absorption des-)en in Wasser gesammelt und darin quantitativ bestimmt. — Zur

^«Stimmung der bei der Verbindung verschiedener Metalle mit ChlorWerdenden Wärme wurden bei Andrews’ Versuchen die Metalleein Vl '*= e ^ c ' ,en aus sehr dünnem Glase eingeschlossen und diese dann inY n Glasgefass gebracht, aus welchem die Luft durch trocknes Chlorgas*'oh r ^ n ® t wurde. Das durch Abschmelzen des Zu- und des Ableitungs-e i o rea gut verschlossene Glasgefass wurde in ein kupfernes Calorimetert e ® esen kt; durch rasche Erschütterung wurde das das Metall enthal-i, n ® Glaskiigelchen zerbrochen, worauf die Verbrennung des Metalls<l et r r ‘ or g as vor sich ging. Zur Bestimmung, wieviel Chlorgas beier brennung verzehrt war (bei den Versuchen war immer die ganzes ch ^ es an ge'vendeten Chlorgases verzehrt), wurde eine der abge-W Dlo henen Röhren des Glasgefässes unter Wasser geöffnet und die6® des in das Gefäss eintretenden Wassers bestimmt. Auf Zinketty. Tupfer w irkte das Chlor nur dann stark und rasch ein, wennü et , as Vasser in dem Glasgefass enthalten war; von der ganzen Menged u . e( Unte r diesen Umständen entwickelten Wärme wurde die (durchitr, e ^ersuche ermittelte) bei Lösung des wasserfreien Chlormetalls6 *>t a f Ser freiwerdende in Abzug gebracht. — Nach diesen Versuchenlc kelt bei der Verbindung mit Chlor

GUl

. S ucht

AVE.

: 1 G. Th. 4Vasserstoff23783;

1 Aeq. H =

1 G.

: 1

11

Kalium

2655;

1

K =

39,1

1 : 1

11

Zink

1529;

1

11

Zn=

32,6

l : 1

11

Kupfer

961;

1

11

Cu =

31,7

1

Eisen

1745;

1

11

Fe=r

28

lj: 1

1?

Zinn

1079;

1

91

Sn =

59

a = 1

11

Arsen

994;

1

11

As =

75

kt 1

11

Antimon

707;

1

1»

Sb =

122

W.E.

i. 23783103810498443046448861636607455086254

Stoff '*“««« man hier wiederum auf, wieviel Wärme von dem 'WasserC(] den genannten Metallen bei der Ueberfiihrung von 1 G. Th.V erbi’ > ’ ’ ' '

c hernische Verbindung entwickelt wird, so findet man für die

ln dun £

670 W.E.2924 „

1404 „

858 „

mit Eisen .ZinnArsen .Antimon

11

11

917 W.E.897 „

700 „

811 „

wit w „

'' asserstoff .

” Kaliu m

” Z >k

, ” ^upfe r . i^Is 0 ^

erhalb sehr weiter Grenzen verschiedene 'Wärmewirkungen.

'ler y e ^ wan aus der vorletzten Tabelle und der S. 452 ff. für die bei' ir -nden r \y ^ u,l 8 von AVasserstoff und Metallen mit Sauerstoff stattha-ar wewirkungen gegebenen Uebersicht die Wärmemengen

•‘“'»rUhUllgCIl gt5geut51i»311 UOUt313U;nt KkL'-' «».«.* »»*«••• « ~

^ Ve ^ c ^ le äquivalente Mengen Sauerstoff und Chlor bei Ver-jrf Init verschiedenen Substanzen entwickeln, so findet man:

4 -'S rr^.1. _.

mit

• v> IM o i«. J n. wassorsion in. üiuik 1 ". . .— - - >

45,5 •■‘■wSauerstoff 34462 W.E. 42413 W.E. 19147 W.E. 34426W.E.

, a - T h.s a

” Chlor

l ) Zu ' • oü «

annoxyd und Zinnchlorid.

16. Th. Wasserstoff 32,6G. Th. Zink"31,7 G.Th.Kupfer 29,5 G. Th,Zinn')

- 19147 W.E. 34426 T '~~

49844 „ 30464 „ 31830

23783

30 *