Wasser. 525
' ® r hältniss, sie lassen sich damit „in jedem Verhältnis« mischen“ (so^kohol und Wasser); andere Flüssigkeiten lösen sich nur in bestimm-p 1 ’ mit der Temperatur veränderlichen Menge in Wasser (so Aether,8 sigäther, Bittermandelöl u. a.) ; viele Flüssigkeiten lösen sich leich-^ r bei höherer Temperatur, die heiss gesättigten Lösungen trüben sicha eirn Erkalten; andere lösen sich leichter in kaltem Wasser, die kalt»Sättigten Lösungen trüben sich beim Erhitzen. Beim Mischen vonpichen Flüssigkeiten mit Wasser werden sich zwei Sättigungspunkteauf* 611 ’ Setzt 108,11 zu Wasser 10 Thle. Aether, so lösen diese sich^ > bei Zusatz von mehr Aether löst dieser sich nicht mehr, setztDach und nach 3600 Aether zu, so mischt sich das Ganze gleich-Säl g; man sagt im letzten Fall der Aether habe das Wasser gelöst,w Las Wasser löst Gase; manche Gase werden in sehr grosser^ en ge absorbirt (1 Vol. Wasser absorbirt bei 10° C. etwa 670 Vol.,j ^^oniakgas oder über 400 Vol. Chlorwasserstoffgas), hier findet^ ail n eine innigere Verbindung nicht eine blosse Lösung statt. Von an-J^ eri Gasen löst das Wasser weniger (1 Vol. Wasser löst bei 10° C.U Ll8 Vol. Kohlensäure, 0,032 Vol. Sauerstoff, 0,016 Vol. Stickstoffpj ‘ ' v )- Die Gase lösen sich rascher beim Schütteln bei stärkerems Un Un< ^ ^ el n * e< ^ r ‘g er Temperatur in flüssigem Wasser. Aus den Lö-wird das Gas dann durch Erhitzen aber auch durch Gefrierentj e ^ a ssers (im Eise lassen sich meistens die Bläschen der ausgeschie-2. g. Luft erkennen; bei raschem Gefrieren von lufthaltendem Wasser' ln den Eismaschinen erscheint das Eis oft trübe durch die sehrLös Vei teilten Luftbläschen), durch Aufheben des Luftdrucks, durch(^ 1 ° V °Q festen Körpern, oft durch Zumischen anderer Flüssigkeiten°n°l) mehr 0( j er wen jg er leicht und vollständig ausgetrieben (s.^Absorption, 2. Aufl. Bd. I, S. 29).v * a 'd Wasser mit einem Gemenge verschiedener Gase in Beriih-Sebracht, so löst es nach Dalton’s Erfahrung aus diesem Ge-W ei] ® e y°n jedem einzelnen Gase dem Volum nach gerade so viel, alsv 0rh * ^ses Gas unvermengt aber in demselben verdünnten Zustand^inzj] 11 ^ 611 Ware ) d. li. so viel als dem Druck entspricht, welchen jedesU UsQb Ue Lins in dem verdünnten Zustande für sich auf das Wasserisf 1 Wbrc * e ' Gder die sich lösende Menge von jedem einzelnen’ü'd v a khängig von dem Löslichkeits - Coefficient des Gases für sich,§■ öo-, 11 ^ er re lativen Menge des Gases in dem Gemenge (s. a. a. O.Oen p ^ on ( ' er atmosphärischen Luft nimmt das Wasser die einzel-ÄIer >geu Standtlleile in einem Verhältnis auf, welches der relativenLek ^ er Löslichkeit jedes Gases entspricht (s. Wasser natür-
JJ b - 532, 534, 536).
birt be' 11 e inem Gas z. B. Kohlensäure gesättigtes Wasser absor-
Sas Von “ütteln mit einem schwerer löslichen Gas z. B. Sauerstoff-
zelt e i n le ® er n, giebt dafür aber entsprechend der grösseren Löslich-6 ® r ° ssei 'e Menge Kohlensäure ab, und enthält dann also Koh-bftn er> un< i Sauerstoff im Verhältnis der Löslichkeit und der gege-ln ° a phä 6n ^ e j e< les einzelnen Gases. In Berührung mit der freien At-8iebt ein mit einem anderen Gas gesättigtes Wasser daher^ 6ll §e a’ dl * Eestandtheile der Luft dafür aufnehmend, weil hier die^as es er Luft als unendlich gross gegenüber der Menge des anderenV Ery 86 / 10 " 1 Ine " werden kann.
ler bindun a L w asser. Das Wasser geht mit vielen Körpern starre§ e n ein, in welchen es in bestimmten Aequivalentverhältnisseii