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Neunter Band.
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Weinsäure Salze.

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^ e >nstein abgesetzt hat, giebt beim Kochen noch weitere Niederschläge* e Kadmium und Antimon enthalten aber nicht in einfachen Verhält-

niSs en (Schiff).

o Weinsaures Antirnonoxyd-Kali. Das neutrale Salz, KO.j. ^3 .C 8 H 4 O 10 , ist der officinelle Brechweinstein, dessen schon Basi-Ws Valentinus gegen Ende des löten Jahrhunderts erwähnt. Die-^ -Käme ist dann auf mehrere Classen Verbindungen von analogerÜSarn mensetzung übertragen, und zwar& auf solche welche statt Kali eine andere Base enthalten wie Ara-° n iumoxyd, Bleioxyd, Kalk, Silberoxyd u. a. m.;e 2. auf solche welche statt Antimonoxyd andere analog« Oxydehalten besonders arsenige Saure;

H 3. auf solche welche statt Weinsäure ähnliche Säuren Citronsäurea ’ o>. enthalten.

jj Per gewöhnliche BrechWeinstein das weinsaure Antimonoxyd-a * ist früher ausführlich besprochen (s. 2. Aufl. Bd. II, 2, S. 375).

^ , Ein saures Salz K0.Sb0 3 .2 (C 8 B 4 O 10 )-j- 2HO saurerBrech-2 e * n stein, bildet sich leicht aus Brechweinstein und Weinsäure (sieheBd. II, 2, S. 382); ein anderes Salz 4 KO . Sb0 3 .4 (C 8 H 4 O 10 )te “ W 0 ist eine Verbindung von neutralem Brechweinstein mit sau-^einsauren Kali (s. a. a. 0. S. 383).

^einsaurer Antimonoxyd-Kalk bildet sich beim Fällen von°bweinsteinlösung mit Kalksalz.

Jj . ^ cinsaurer Antimonoxyd - Kalk mit salpetersaurem^(Ca0.S-b0 3 .C 8 H 4 Oi 0 6HO) -f- Ca0.N0 5 , krystalli-ails einer Lösung von Brechweinstein in überschüssigem salpeter-e h Kalk in rhombischen Krystallen. Diese Verbindung löst sich in4f,.. er unter theilweiser Zersetzung und Abscheidung von weinsaurem

tl monoxyd-Kalk.

4a,. ' Ve insaures Antimonoxyd-Lithion, analog wie das Kalisalzgiebt eine durchsichtige Gallerte, in welcher sich nach län-^Eeit kleine Säulen bilden (Büchner).

ij'j' e insaures Antimonoxyd-Natron, NaO . Sb0 3 . C 8 H 4 O 403a Ur O, wird analog dem Kalibrechweinstein aus Antimonoxyd und. n ® weinsauren Natron dargestellt; es bilden sich leicht rhombischetea . le i die an der Luft Feuchtigkeit anziehen. Bei 200° C. verlie-Aeq. Wasser.

Mrq e ‘ ns aures Antimonoxyd-Silberoxyd, AgO.SbO 3 .C 8 H 4 Oi 0 ,W®i Sg a ( e h Fällen von Brechweinstein mit Silbersalz erhalten; derbei I5oo ? ersc hlag hat lufttrocken die angegebene Zusammensetzung;i bis 160° C. verliert es noch 4,4 Proc. oder 2 Aeq. Wasser^ da nn also: Ag O . Sb 0 3 . C 8 H 2 0 8 .

^irü ein saurer Antimonoxyd-Strontian, SrO.Sb0 3 .C 8 H 4 Oio,^ tr °nti UrC ^ ^ a ben gleicher Atome Brechweinstein und salpetersauren^ a 8aer an er balten; der krystallinische Niederschlag wird mit heissemplteu' W ° r ' ln ^ as Salz fast unlöslich ist, ausgewaschen, dann in einerair ä " Seri g en Lösung von salpetersaurem Strontian gelöst, und^ 6 ssl e *? a lig e s Erhitzen dieser Lösung auf 100°C. ausgeschieden?*?bü Sg . Oder man löst gepulverten Brechweinstein in einer über-Gpt Menge kalter Lösung von salpetersaurem Strontian und er-e iuen Sä u ]Lösung allmälig (Marignac). Das Salz krystallisirt in