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Weinsaure Salze.
sich schnell am Licht schwärzen, sich nicht in kaltem und wenig 111kochendem Wasser lösen; leichter sind sie in verdünnter Salpetersäur®'Essigsäure oder Weinsäure löslich.
Weinsaures Silberoxyd: 2 AgO .C 6 H 4 O 10 . Dieses Salz wir“leicht durch doppelte Zersetzung dargestellt. Werden verdünntesungen von schwach mit Salpetersäure angesäuertem salpetersaure 11Silber und neutralem weinsauren Alkali beide kalt mit einander g e 'mengt, so fällt das Silbersalz als käsiger amorpher Niederschlag zUBoden. Werden beide Lösungen zuerst zum Sieden erhitzt, und daU* * 1mit einander gemischt, so färbt sich die Flüssigkeit braun, und se tztbraune Blättchen von metallischem Silber ab. Wird die auf 80°erwärmte Silberlösung allmälig mit einer heissen mässig concentrirt eI1Lösung von Seignettesalz versetzt, bis der Niederschlag bleibend z “werden anfangt (wobei eine kleine Menge Silbersalz noch unzer3®f zbleiben muss), so scheidet sich beim Erkalten weinsaures Silberfeinen Schuppen ab, die nach dem Auswaschen weiss und metallglänze 11dem polirten Silber ähnlich sind und deren specif. Gew. bei 15°C. '''3,43 ist. Zuweilen wird das Salz als weisses seidenglänzendes Rrlstallpulver erhalten. Das Salz schwärzt sich schnell am Licht; es 19kaum löslich in Wasser. Kalte Natron- oder Kalilauge zersetzt ^Salz, indem sich die Hälfte Silberoxyd abscheidet, und weinsaures
Silberoxyd entsteht (Gay-Lu3sac und Liebig). Ammoniak löst
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weinsaure Silber, die Lösung wird beim Erwärmen leicht zersetzt, in 1 *sich metallisches Silber abscheidet (Anwendung zum Versilbern yGlas, s. unter Silber Bd. VII, S. 902); nach Werther 1 ) entsteht hi®^bei durch Oxydation eine eigenthümliche Säure, deren Ammoniaks®schwieriger löslich ist als weinsaures Ammoniak, und dessen Kalk’ 9sich schwieriger in Salzsäure löst als weinsaurer Kalk, und das aus dsauren Lösung durch Ammoniak gefällt wird. Casselmann 2 )dass diese Säure, welche hier als Ammoniaksalz erhalten wird, e
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wohnliche Weinsäure ist.
Das weinsaure Silber wird trocken durch Chlorgas zersetzt, e9 ^den sich unter Wärmeentwickelung Chlorsilber und empyreumati 5 ® jProducte; wird es in Wasser vertheilt mit Chlorgas behandelt, so b> ^sich Chlorsilber neben etwas Kohlensäure und Weinsäure (Erdm aI1 ^j,Wird das trockene Silbersalz in Ammoniakgas erwärmt, s ° ^wickeln sich bei 70° C. schon Nebel von kohlensaurem Ammoniak! fbraune Rückstand enthält weinsaures Ammoniak neben Kohlenstoff 31(Erdmann). s0 ll
Durch Digeriren von Silberoxyd mit Weinstein und Wasser •sich nach Thenard ein weinsaures Silberoxyd-Kali bilden; nach ^big bildet sich beim Kochen des Gemenges Kohlensäure währendFiltrat dann essigsaures Silberoxyd enthält.
Weinsaurer Strontian. 1) Neutrales Salz: 2 SrO.Cs* 1 '
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-j- 8HO 3 ). Strontianwasser giebt mit Weinsäure eine Triibun»’auf Zusatz von mehr Säure wieder verschwindet; wird das Wa 9se !jj e ii'Säure neutralisirt, so krystallisirt beim Abdampfen neutrales S»l z-
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l) Journ. {. prakt. Chem. Bd. XXXII, S. 385. — 2 ) Pharm. Centralbl. l 8ß y n . U»®.
s ) Diese Zusammensetzung wird nach Dulk für dieses Salz angenoiuüt
Marignac (Jahresber. v. Kopp 1859, S. 286) ist das Salz 2SrO.Cg H^Oio"T
diese Krystalle sollen bei 100° C. nicht an Gewicht abnehmen.