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Neunter Band.
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677
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die 'f,

Weintraube.

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l'rester; sie enthalten hauptsächlich die unlöslichen Bestandteile^Trauben: Kerne, Schalen und Stiele, die sogenannten Weinkämme; sie«alten natürlich aber auch etwas Saft zurück und damit die im Saft ge-lten Bestandteile. Diese Flüssigkeit säuert sich in Folge der grossen2 rt der Luft in Berührung befindlichen Oberfläche sehr leicht und bildettssi gsäure (s. Esst Bd. II, 3,S.858). Man benutzt diese Erscheinungf U . r Darstellung von Essig und auch von Grünspan (s- d. Art,). Die“'sehen Trester werden zuweilen nach der weinigen Gährung des bei-{-tieugien Mostes abdestillirt zur Gewinnung des sogenannten lrester-

) die abgebrannten Trester werden dann mit Wasser aus-_ zur Gewinnung von Weinstein. Zuweilen werden die Trester

geh

a uch

■int- nUf; Wasser, Traubenzucker und Weinsäure versetzt, um mit Be-si , un g des noch in den Trestern enthaltenen Saftes eine weinige Fliis-5e jt zu erhalten (s. unter Wein S. 616).

"ftcl v- 10 Weintrester geben beim Verbrennen eine sehr kalireicho Asche,1 q y 1 jT^° u 8singault 1 ) 6,65 Troc.; diese enthält 36,9 Kali, 0,4 Natron,5 4 ^ 2,2 Magnesia, 3,4 Eisenoxyd und Thonerde, 10,7 Phosphor.-äure,

chwefelsäure, 12,4 Kohlensäure, 15,3 Kieselsäure und Sand, 0,4 Chlor.cir eil lan bat vorgeschlagen, aus den Weintrestern Leuchtgas zu fabri-iv :i „ ’ da sie in Folge des Oelgehalts der Kerne viel schwere Kohlen-Ifu«! 8 * 0 ® 8 geben. Die Weintrester werden in den Weinländern zu

Wehen

1 geformt, an der Luft getrocknet, als Brennmaterial benutzt.

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^ a (n 16 Weintraubenkerne die in den Traubenbeeren enthaltenenC e n °der Kerne enthalten ausser flüchtigem Oel Stickstoflsubstanzen,8t off fi ° se . 1,1 it Lignin, namentlich Gerbstoff und fettes Oel, von Gerb-bag e bis 7 Proc., von Oel 10 bis 12 Proc.; seine Menge soll nachJahrgang wechseln. Zur Gewinnung dieses Oels sollen die

geuiaj^ We iche leicht durch Absieben aus den Trestern zu trennen sind,'"äsg; en _ un d gepresst werden; um viel Oel zu erhalten, soll es zweck-ch en ® Sein , die zerkleinerten Kerne längere Zeit mit Wasser zu ko-ke rft gi U . nd den noch feuchten Kuchen warm zu pressen. Das Trauben-So ls ^ frisch gepresst hellgelb, geruchlos und von mildem Geschmack,bei 4 jj 0 es s i°h als Speiseöl verwenden lässt, sein specif. Gewicht istMa SSe = 0,920; es erstarrt bei — 17°C. zu einer butterähnlichen^Wger'e y' 1 - ^ r b* sich an der Luft allmälig dunkler bräunlich, bleibtw /- e ‘t schmierig und trocknet nur sehr langsam ein.

§ehalt s a S n e r a ) schlägt vor die Traubenkerne wegen ihres Gerbstoff-Wtig b^ Gerben Schwarzfärben u. dergl. zu benutzen; die Trauben-d'Pfeirret-V> S 16 a b |er besonders bei der Weinbehandlung statt der Gall-Na .f aure zu verwenden.

2,0 Derthier 3 ) gaben 100 trockene Kerne von blauen Trauben

c e , diese enthielt in 100 Thln.:

3.5 schwefelsaures Kali,

1.5 Chlorkalium,

13.5 kohlensaures Kali,

50,0 phosphorsauren Kalk,

17.5 kohlensauren Kalk,

0 ra 14,0 kohlensaure Magnesia.

80 erhielt aus 100 Thln. Kernen von blauen Trauben 2,77

Zt °-

P. 370.

Pkys. [3] T XXXIII, p. 249

2) Dingler’s polyt. Joum. Bd. CLX, S. 466. -- 3 ) Annal.