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Neunter Band.
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Weizen.

in-

Nr. 22 egyptischer W.; Nr. 23 W. von Odessa; Nr. 24 W. von M 01 ^nopel. — Nr. 25 bis 33 Analysen von Zöller; die Nummern bezeinen die nämlichen, oben unter Nr. 17 bis 25 angeführten Weizen? 0 *Nr. 34 u. 35 Speltanalysen von Bibra; 34 aus dem Ries,boden, Stalldüngung; 35 von Mörlach, sandiger Thonboden, Stalldüng 0Das 'Weizenkorn hat ein specifisches Gewicht nach Bibra 9 '1,32 bis 1,6; das absolute Gewicht von 20 Körner beträgt z ' v * sC j e n0,36 bis 1,30 Grm. — Anatomisch besteht das Weizenkorn aus^Fruchthüllen und dem Mehlkörper. Die äusserste Hülle des K 0 ^ist derbe lederfarbige Holzsubstanz, welche sich ziemlich leichtKorn abziehen lässt, die beiden anderen Hüllen sind ungefärbt, s ^. ezart und schwierig vom Korn zu trennen. Poggiale 2 ) konnteoberste Hülle der benetzten Körner leicht entfernen; ihr Gewichttrug 3,5 Proc. von dem der Körner. Die Hüllen enthalten keinen *ber und kein Fett, verlieren durch siedendes Wasser 3,8 Proc., z< ’*° .2,12 Proc. Asche und 3,4 Proc. einer nicht ernährungsfähig wirden stickstoffhaltigen Substanz. — Bei der Mehlbereitung aus M eikörnern werden gleichfalls die Fruchthüllen von dem Mehlkörper getr® 0 fallein hier ist eine genaue Trennung unmöglich, und je nachschlechteren oder besseren Construction der Mühlen, wird eine gr 05 . j roder geringere Menge der Mehlsubstanz — und zwar der kleberr esten, da der Kleberreichthum des Korns von Innen nach Aus?® 0 j,nimmt 3 ) — an den Fruchthiillen hängen bleiben. In Wirklichkeit ^hält denn auch die Kleie viel nährende Stoffe; sie soll ausserdemMouries einen eigentümlichen Körper enthalten, welcher die 1 ‘keit besitzt, Stärkniehl in Zucker und Dextrin zu verwandeln 4 )’ c0 p'Der Wasser-Gehalt der lufttrockenen Weizenkörner iststant (Peligot. Mayer. Zöller). Reiset 5 ) fand die Wasse*gen in dem Weizen von 12 bis 19 Proc. verschieden. Nach Mi*hängt der Wassergehalt der Körner vom Feuchtigkeitsgehalt der j,ab. Nach Reiset ist der Einfluss nasser Jahrgänge auf den j s egehalt der Körner ein geringer, indem die Feuchtigkeit Vorzug 5 *^in die Hülle, nicht aber in die Mehlsubstanz dringt. Bei Unters 0 *^gji)des Weizens vom trockenen Jahre 1849 und des vom nassenzeigte letzterer sogar einen geringeren Feuchtigkeitsgehalt. — Di®^menge der Weizenkörner ist ferner bedingt durch ihre dickere 0

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1) Bibra, a, a. O. S. 248. — Ueber den Einfluss der Form der

Stickstoffgehaltes und der Wassermenge auf das specifische und absolut ^2.

derselben vergl. Reiset, Annal. de cliitn. et de phys. [3.] T. XXXIX* P*

2) Poggiale, Journ. de pharm. [3.] T. XXX, p. 180 et 255. f,

Payen, Knapp's chem. Technologie Bd. II, S. 56. j 0 u rl1 ’ f.

4 ) Fürstenberg-, Annal. d. Chem. u. Pharm. Bd. LII, S. 418* igj ^prakt. Chem. Bd. XXXI, S. 195; Pdligot, Annal. de chim. et de P^F 5 ' &•XXIX, p. 5. — Millon, AnnaL de chim. et de phys. [3.] T. XXVI, J * q#*Dubois, Journ. de pharm. [3.] T. XVIII, p. 47. — Kekule', I^ 1 * p- ^ e lBriefe 4. Aufl. Bd. II, S. 169. — Poggiale, Compt. rend. T.- XXXXl *

Chem. Centralbl. 1853, S. 615. — Mouries, Compt. rend. T. XXXVU*

775, T. XXXVIII, p. 505, T. XLV1II, p. 431, T. XL, p. 462; Oingl. P° 1 ' ü .Bd. CXXXII, S. 141. — Ondermans, Repert. chim. appleg. T. 1 1 ? (ya e ^‘,A>Bibra, 1. c, S. 211 u. S. 280 (Weizenkleie). — Horsford, Annal. * ^ lAPharm. Bd. LVIII, S. 171. — Procker, Annal. d. Chem. u. Pharm*

S. 219. — Bibra, a. a, O. S. 193 u. 280 (Weizenmehl).

B ) Reiset, Annal. de chim. et de phys. [3.] T. XXXIX, p. 22.

6 ) Millon, a. a. 0. p, 12 and 85.