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719
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Wismuthchloride. 719

dttction erst kastanienbraun dann dunkelbraun färbt, und lässt es dann, a ngsam erkalten, damit das überschüssige Wismuthrnetall, welches des-am besten in kleinen Stücken genommen i3t, sieh absetzt (Weber 1 ).Das Wismuthchlorür ist eine dunkelschwarzbraune Masse von' n attem Glanz und erdigem Buch; es ist ohne Zersetzung schmelzbar;61 stärkerem Erhitzen (bei etwa 300° C.) zerfällt es in sich verflüchti-| e 'ides Chlorid und zurückbleibendes Metall. Es zieht sehr leichtDichtigkeit aus der Luft an und zersetzt sich damit sowie beim Ueber-b'essen mit Wasser unter Abscheidung von Wismuthoxychlorid; esei bindet sich mit Aether wie das Bromiir (Nickles); verdünnte Mi-^Dalsäuren zersetzen es bei Abschluss der Luft unter Bildung von'strmthoxydsalz und Abscheidung von Wismuthrnetall; Kalilauge wan-1 es in schwarzgraues Wismuthoxydul um, das aber rasch in Wis-' ut hoxyd übergeht.

elil ^ aS ^Lmuthchloriir selbst in geringer Menge färbt das Wismuth-° ri d oder dessen Doppelchlorid violett bis schwarz.

Wismuthchlorid.

Lreifach-Chlorwismuth, Wismuthbutter. Formel: Bi 2 Gl 3 .\y- arn uth verbrennt im trockenen. Chlorgas mit blassblauem Licht zu^ 1Smut hchlorid; dasselbe bildet sich beim Erhitzen von 1 Thl. Wis-Lp ln,et all mit 2 Thln. Quecksilberchlorid, sowie durch Abdampfen unduliren von gelöstem Wismuthchlorid.

Wismuthchlorid ist eine weissliehe leicht zu einer öligen Flüs-äiäs' 6 ' 11 s °hn)elzbare Masse (daher Butyrum bisnvuthi ), welche sich bei(j e Sl § er Hitze und bei Luftabschluss unzersetzt verflüchtigt; das specif.

' des Dampfes ist = 11,39. Das Chlorid ist sehr zerfliesslich und löst'Hid ln ^ e ^ n S e i s t. Es verbindet sich mit Aethyloxyd wie Wismuthbro-l la j ’ einer Lösung in wässeriger Salzsäure krystallisirt ein wasser-Dij-G^-}-2HO (Arppe). Das Wismuthchlorid absorbirtd e j ^ Ammoniak; in Wasserstoffgas erhitzt verflüchtigt es sich. Es verbin-\Vj Sle ^ gern mit Oxyd zu Wismuthoxychlorid oder basischem)y- ^"thchlorid; solche Verbindungen entstehen beim Erhitzen vonMfj m uthchl°rid bei Luftzutritt in weissen glimmerähnlichen Blättchen,<hlo nan «ch bei Einwirkung von hinreichend Wasser auf Wismuth-l( 0c > 0< ^ er fr e * m Fällen von gelöstem salpetersauren Wismuth mit

di e alz lösung. Wie es scheint, giebt es mehrere Wismuthoxychloride',HnteJ° n ^ ac quelain, Arppe, Heintz, Oesten 2 ) und Philipps 3 )sind.

e hl 0 . 1 Sln uthbisoxychlorid , zweifach-basisches Wismuth-sieh, Bi 2€-10 2 oderBi 2 Gl 3 -)-2Bi 2 0 3 (bei 100°C. getrocknet), bildeteine Lösung von Wismuthchlorid in wässeriger Salzsäure oderp- Süng von Wismuth in Salpetersalzsäure in Wasser gegossen oderVer dii n 1 ^ eVer ^“ nute Lösung von salpetersaurem Wismuth langsam zu einern en Kochsalzlösung gemischt wil d. Der Niederschlag ist blendendGftt,,;- Desteht häufig aus kleinen glänzenden Schuppen; er enthältD; 6n "^" asser nach Heintz = HO, nach Philipps = 3 HO.*^äure n . eses Musische Wismuthchlorid ist unlöslich in Wasser, löslich inC ^ f )ri(j’• 111,1 durch Erhitzen mit concentrirter Kalilauge wird das Oxy-Wismuthoxyd und Chlorkalium verwandelt; verdünntes KaliP 0 „ J tW~T—-•

tf5ena - An . nal ’ üd - S. 596; Chcm. Centralbl. 1859, S. 811. — 2) Oesten,

,WL ID. CX, S. 428. — 8 ) Philipps, Arcli. d. Pharm. Bd. XXXIX, S. 41.