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741
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Wismuthsilber. — Wismuthsulfide. 741

d ltvi Erhitzen verbindet Selen sich mit Wismuth unter schwacherer erscheinung. Beim Zusammenschmelzen beider Elemente in denSe] Sen ^ en Verhältnissen und Umschmelzen des Products mit etwaslei T ^Bet sich Dreifach-Selenwismuth als eine krystallglänzendeSße -r ZU P u ^ ver nde Masse von der Härte des Bleiglanzes und von 6,82

Cl h Gewicht.

w Gurch Fällen von möglichst neutralem Wismuthoxydsalz mit Selen-( ] as S ’ Serat °fF wird das Terselenid als schwarzer Niederschlag erhalten,lei e ' ner metallisch glänzenden Masse schmilzt, beim Erhitzen abertait * ® elen abgiebt. Das Selenid löst sich nicht in alkalischen Flüssig-a n n “der in Alkalimetallsulfureten, von Salzsäure wird es nur wenig»^griffen, von Salpetersäure wird es oxydirt.

"Vy-; Wisrnuthselenid bildet mit Wismuthchlorid krystallisirbares

niu thselenochlorid (s. S. 720). Fe.

b a ^ismuthsilber, Wismutlisilbererz, syn. Schap-

hp^., ^ (s. Bd. VII, S. 291. Vergl. auch unter Wismuth und Sil-

728).

S in U t h S p at h , Bismutit, Wismuthit, kohlensaures°*yd • h ’ ^ ar ^ ona ^ e °f Wismuth, wesentlich kohlensaures Wismuth-wie die Analysen vonBammelsberg 1 ) eines solchenf aus Ben Goldgruben von Chesterfield County in Süd-Carolina, vonin ^ e ntli 2 ) ebendaher, von W. Max Gregor 3 ) eines aus Cornwall3 Qq§ l ; >nd zeigte. C. E ammeisberg stellte die Formel 4 Bi 2 0 3 .\Vj s 2 4 HO auf, wovon Genth’s Analyse wenig abweicht. Der

C, '^" ut hspath, wie die Angaben über das speciell Wismuthspath vonhö r j 1 ,n m e 1 sb erg genannte Mineral und über das jedenfalls dazu ge-äejj ? e v °n Breithaupt 4 ) Bismutit genannte Mineral zeigen, ist wahr-r ösen ll °” e * n Zersetzungsproduct, findet sich in derben zum Theil po-P 8eU( j Un B zelligen Massen, derb, eingesprengt, als Ueberzug und in* eis8 orn ° r phosen, hat muschligen, unebenen bis erdigen Bruch, istSchpj ’ grau i gelb, braun, grün, undurchsichtig bis an den Kanten durch-bi 8 e ?B, matt oder mehr oder weniger glasartig glänzend, hat grauen^ 6 ^ tr4cll > Bie Härte = 4,0 bis 5,0 und das specif. GewichtOrt, ’ ■ ^* s 7,7. Beim Erhitzen im Glasrohre giebt es Wasser, decrepi-äiet). B dunkler bis braun und schmilzt mit dem Glase leicht zusam-Vi n P r Bern Löthrohre auf Kohle wird es schnell zu Wismuth re-f a ‘ , | on Phosphorsalz wird es zu einer dunkelgelben beim Erkal-kolg e ‘«sen Perle aufgelöst, in welcher Flocken von Kieselsäure in^it a ° n iger Beimengungen schwimmen. In Salpetersäure ist es«et^bt US ° n zu muer gelben Flüssigkeit löslich, welche durch WasserWlr d und einen Rückstand von eisenhaltigem Thon giebt. K.W io *

sinuthspiegel, syn. Tellurwismuth.

* s ßiuthsuboxyd s. S. 730.

^Utkj ^^Uthsulfide. Es sind bis jetzt zwei Sulfide des Wis-e annt, dasBisulfid Bi 2 S 2 , und das Tersulfid Bi 2 S 3 . Nach

!| Ann^f" ^ nn al- Bd. LXXVI. S. 564. — 2 ) Sill. Amer. Journ. Vol. XXIII, p. 426.• °> Phil. Vol. VIII, p. 277. — 4 ) Pogg. Annal. Bd. LI1I, S. 627.