Wolframerze. — Wolframfluoride. 757
2 mnoberroth bis scharlachroth; feinere Krystallnadeln sind lichter, dieaus zarten Kry st allen bestehenden Flocken tief orangegelb, die geschmol-zen Binden carrninroth. Dieses Oxychlorid ist leichter schmelzbarflüchtig als die übrigen Chloride und Oxychloride des Wolfram, esüdet einen sich leicht verdichtenden rothgelben (gelbrothen nach Bl am-®j* a nd) Dampf. An der Luft erhitzt verwandelt das Wolfram oxybi-t " r *d sich leicht in gelblichweisses tYolframsäurehydrat, an feuchter."«zersetzt es sich rasch und bildet dann Wolframsäurehydrat, welches^ der Form des Oxylrichlorids zurückbleibt, während Salzsäure fort-LT 1 *- Mit Wasser zersetzt es sich unter Zischen; wässerige Alkalien1Tke n ebenso.
Wolframbioxychlorid.
tYoi^^frn’^kisacisuperchlorid, zweifach - wölframsauresode * rain perchlorid, gelb es Wolfram oxychlorid. Formel: W€lO ad üti r WGl 3 • 2 W0 3 (nach Persoz WCl 5 -f- 2WO s ). Diese Yerbin-^ar zuerst von Wöhler dargestellt, von ihm und Malaguti als8 etz rarn P er chlorid bezeichnet; Rose erkannte die richige Zusammen-Se s welche durch alle späteren Untersuchungen bestätigt ist. Die-x yChlorid entsteht immer, wenn Chlor auf Wolframoxyde ein-g as ^ ,® s wird erhalten, wenn braunes Wolframoxyd für sich in Chlor-Ontej. | l . ste igender Temperatur erhitzt wird. Die Bildung findet hierlV Q jf, ^ lc Aterscheinung statt. Ebenso wird es durch Erhitzen von blauemin rut rnox yd oder von Wolframsäure für sich oder gemengt mit Kohlekit 2en ° r gas erhalten; nach Geuther 1 ) bildet e3 sich auch beim Er-von Wolframsäure in Eisenchloriddampf.f -h e ,, as Wolframbioxychlorid bildet gelbliche Schuppen; nach For-^ es blass citrongelbe bis dunkelgoldgelbe meist glänzendeGa s , °der kleine staubartige Schüppchen, zuweilen dünne Flocken;
m ilzt bei 259° C., nach Forcher bei 265° bis 267° C.; nachfta rri b- 8 *’ l ' nn fl giebt es ohne zu schmelzen ein farbloses Gas. Las Wol-Misg 1 ? x ycldorid wird durch Feuchtigkeit, durch Wasser und durchW olj ? ri ge Alkalien, sowie durch Säuren zersetzt unter Bildung vonZerfall "«äure, dichter in der Wärme als in der Kälte. Beim Erhitzen^ es ' n Wolframsäure und Wolframoxybichlorid (s. S. 756). Fe-
°lframerze, als solche sind der Wolframit (FeO,MnO)
■ vj Mcht genau bestimmte Megabasit, der Ferberit 4FeO.Wni/’ der Scheelit CaO.W0 8 ,.der Stolzit PbO.WO., und dera «iocher WO, zu bezeichnen. Sie enthalten Wolfromsäure.
Y\t ö
bergo^^ramfluöride. Das Wolframperfluorid WF 3 (nachi-^ssäu bildet sich beim Lösen von Wolframsäure in wässeriger
Lös, re ^ auc L geglühte Wolframsäure löst sich hierin, s. S. 770);
W 0
! wÖ
f °lfr £
j^n gelbp troc knet nach Berz elius in gelinder Wärme zu einer amor-gegl-u C ^ e . n °der grünlichen Masse ein, welche bei Abschluss vonjj etz ttng. nicht zersetzt; Wasser löst Wolframfluorid unter Zer-
Uoi >as 8e le kösnng enthält Wolframfluorid ünd Flusssäure (Wolfram-' v ^-^_^®jd*säure?), während ein unlöslicher Rückstand von Fluss-
rl^na], d
^AIV, 8.381 1 U ' Pharm - Bd - CVI , S. 239j Journ. f. prakt. Chem.