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Wolframsaure Salze.
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sauren Natron mit Woiframsäure und Krystallisiren der Lösung,lässt sich direct aus Wolframerz durch Schmelzen mit Ysfreier Soda darstellen (s. S. 769). Das Salz ist analog dem Kaliä aentweder zweifach-saures oder siebendrittel-saures Salz NaO .2 44 *4- 4HO nach Anthon; 3Na0.7W0 3 -f 14HO nach Lotz u° aScheibler; 3NaO . 7W0 3 --j- 15HO nach Forcher; das aus kaW ewässeriger Lösung krystallisirte Salz ist 3 NaO . 7 W0 3 -)-16fK) uaC jScheibler. Laurent und Marignac gaben diesem Salz die ForB’ e5 NaO . 12 W0 3 -f 28 HO (Persoz die Formel 2NaO . 2ft ü _'3 W0 5 10 HO). Das Salz krystallisirt in grossen gestreiften nio» 0 ^
klinometrischen Krystallen von 3,897 specif. Gewicht bei 1 4 0 C.;weilen sind sie abgeplattet und erscheinen als sechsseitige Tafeln?schmeckt süss und bitterlich herbe, röthet Lackmus, löst sich in 8 l* 1 jkaltem Wasser, nach Scheibler in 2,22 Thln. Wasser von 0°0,24 Thln. von 100°C.; nach Marignac löst es sich in etwa 12kaltem Wasser; wird Wasser von 35° bis 40°C. mit Salz gesättigt? ^bleibt 1 Thl. Salz nach dem Erkalten gelöst in 9 Thln. W asser,und nach (in etwa 7 Monaten) scheidet sich noch so viel Salz ab, a . (1 Thl. Salz in nahe 12 Thln. Wasser gelöst bleibt; wird das Sal z - sWasser längere Zeit gekocht, so enthält die erkaltete Lösung nach Y12 Tagen 1 Thl. Salz auf 0,68 bis 2,6 Wasser, nach 7 Monaten 1 ^Salz auf 9,7 Wasser (Mar ign ac). Das Salz verwittert an trockener L ^bei 100°C. verliert es den grösstenTheil (12 Aeq.) desKrystallwasserS?^,300°C. getrocknet ist es wasserfrei, sein specif. Gewicht ist dannes löst sich dann noch vollständig in Wasser; beim Glühen schnw* #und erstarrt beim Erkalten krystallinisch; Wasser entzieht ihm d <jalkalisch reagirendes anderthalb-saures Salz 2 NaO . 3W0 3 , wahrwasserfreies vierfach-saures Salz Na0.4W0 3 als blätterig,oder schuppig krystallinisches perlmutterglänzendes Salz zurückbl eldieses Salz ist in Wasser vollkommen unlöslich; es ist nicht schmm*bei mässiger Hitze, bei sehr starker Hitze sintert es zu einer hmschmolzenen Masse zusammen, in welcher sich tiefblaugrün g«^Krystalle (von wolframsaurem Wolframoxyd-Natron ?) zeigen. ^Wird die Lösung des siebendrittelsauren Salzes bei gelinderstärkererWärme verdampft, so bilden sich wasserärmere Salze, be'^.bis 80° C. krystallisirt: 3 NaO . 7 W0 3 -j- 15 HO oder 5 NaO . 1_ 2 \,q,-j- 25 HO; im letzteren Falle bei 100°C. krystallisirt: 3 NaO-^
4- 12 HO oder 5 NaO . 12 WO, -f 20 HO. Das erstere S»l* „ ß.stallisirt in monoklinometrischen Krystallen und verliert bei W9,5 Proc. Wasser; das zweite Salz bildet glänzende Octaeder, ^ ebei 100°C. 7,5 Proc. Wasser verlieren (Marignac).
Marignac erhielt noch zwei Salze mit abweichendem ■■ $
gehalt, 3 NaO . 7 W0 3 -f- 21 HO. Wird das Salz 5 NaO . 12 y 4'28 Aeq. Wasser längere Zeit mit Wasser gekocht, so scheidet sm^
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Erkalten oder langsamen Verdampfen dieses Salz in ziemlichden auf den Seiten gestreiften Prismen ab; es löst sich m ^ ^
geht dabei aber grösstentheils in das ursprüngliche Salz mitWasser über. Die Krystalle verlieren bei 100° C. 17 Aeq.
5 NaO . 12 W0 3 -(- 16 HO. Diese prismatischen Kry sta ^ tden nur zufällig erhalten und konnten nicht willkürlich darge= e yy a ss erden; sie verlieren bei 100° C. 12 Aeq. Wasser; beim Lösen im (0bilden sie wieder das gewöhnliche Salz 5Na0.12W0 3 "T