Wolframsaure Salze. 787
leicht dar aus dem siebendrittel-sauren Natronsalz durch Fällen mitChlorcalcium, und Zersetzen des ausgewaschenen noch feuchten Nieder-s chlagg mit überschüssiger Salzsäure und Auswaschen der Wolfram-®äure, bis sie milchig durchs Filter geht. Die metawolframsauren' alze bilden sich auch, wenn man zu den Lösungen der wolframsaureu® a lze tropfenweise so lange eine Säure zusetzt, als die zuerst ausge-Sc hiedene Wolframsäure sich wieder löst; am leichtsten findet die Bil-^ Un g bei Anwendung von Phosphorsäure statt.
. Die Metawolframsäure ist eine starke Säure, sie verbindet sich®icht mit den Basen; sie zersetzt selbst die salpetersauren Salze der/'•'den und Metalloxyde so wie ihre Chloride. Die metawolframsauren^■Izelaij&en sich aus der freien Metawolframsäure direct darstellen durch^•nzubringen der freien Basen, ihrer kohlensauren oder salpetersauren^ a lze so wie ans den Metallchloriden. Die Salze lassen sich auch durch°Ppelte Zersetzung aus metnwolframsauren Alkalien besonders durch
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•■Setzung aus metawolframsaurem Baryt mittelst schwefelsaurer Salze•"stellen. Die metawolframsauren Salze sind meistens löslich und kry-
•sirbar, einige sind leicht löslich und liefern beim Abdampfen amorphefl. rn unartige Massen; sie reagiren nachMarignac nahezu neutral, undar ben Lackmus nur violett, sie verwittern an trockener Luft und® r 'ieren das Krystallwasser grösstentheils unter 100°C. Die Alkali-• Ze schmelzen nicht in der Glühhitze, sondern sintern nur zusammenae ra sie sich zersetzen und blaues Wolframoxyd bilden. Ihre Lo-ngen fällen die Lösungen der Salze von Erdalkalien, Erden undbeeren Metalloxyden nicht mit Ausnahme von Bleioxyd- und Queck-
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er oxydulsalzen, sie werden auch nicht durch Ferrocyankalium ge-
Säuren fällen aus den Lösungen von metawolframsauren Salzen
f ällt.
We ' sses noch gelbes Hydrat, Zink und Salzsäure färben diev : Utl gen der metawolfrarosauren Salze zuerst blau, zuletzt röthlich-p ett (nicht braun wie die Salze der gewöhnlichen Wolframsäure,^.° rc hcr); diese Reactionen unterscheiden die metawolframsauren Salzevon den zum Theil isomeren sauren wolframsauren Salzen.Pj 6 ^etawolframsäure fällt die Lösungen der organischen Basen inbitn 6n ’ S ^ e kann daher als Reagens auf diese Basen dienen; man•bet 101 hierzu eine mit einer Mineralsäure angesäuerte Lösung eines(j as a y°ifr a msauren Salzes, oder gewöhnliches wolframsaures Natron,^ ln Lösung mit überschüssiger Phosphorsäure versetzt ist. Die8än r W °iframsäure soll in dieser Beziehung die Phosphor-Molybdän-ij 6 an Empfindlichkeit übertreffen, und soll z. B. eine Lösung, die nur^off? 00 Chinin oder Strychnin enthält, noch deutlich trüben. Die meta-i n arn sauren Salze gehen bei Zusatz von wässerigen Alkalien leicht. msaure Salze über, und werden dann durch Säuren, wielf a i k Salze der Erd-Alkalien u. s. w. gefällt. Barytwasser undR; P( j Wasser zu gelöstem metawolframsauren Salz gesetzt geben sogleichbcoläge von wolframsaurem Salz.
3ü^ aw °^ ranl8a uresAethyloxyd,wahrscheinlichC 4 ff 5 0.4WO sSa )lr bildet sich bei Zersetzung des krystallisirten metawolfram-
Gl a "Silberoxyds mit Jodäthyl durch Erwärmen in zugeschmolzenen*ield; fen im Wasserbade; nach Abdestilliren des freien JodäthylsEs ig/ 11 ^ 11 lnit absolutem Alkohol aus und verdunstet rasch im Vacuum.einer d . iclcer klebriger Syrup, der über Schwefelsäure langsam zugrünlichen rissigen Masse austrocknet. Er zersetzt sich sehr
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