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Wolfram Sulfide.
Persoz WS 5 ). Dieses Sulfid ist bis jetzt nur auf nassem Wege darg®'stellt; man löst Wolframsäure in Ammonium- oder Kaliumsulfhydratund fällt mit Säure; oder man sättigt eine wässerige Lösung vonwolframsaurem Alkali mit Schwefelwasserstoffgas und fällt dann nuSalzsäure. Der Niederschlag wird mit kaltem Wasser etwas abgewaschenund dann getrocknet. Das Wolframpersulfid ist nach dem Trockne 0schwarz, gepulvert leberbraun; es ist in kaltem Wasser etwas löslich’das Wasser fliesst beim Abwaschen daher gelb oder bräunlich g e f°. ,ab; kochendes Wasser löst es noch leichter. Salze, besonders Salmi*und auch Säuren fällen es aus der wässerigen Lösung fast volls taB 'dig. Beim Kochen mit Salzsäure wird der Niederschlag dichter undunkler, zuletzt sehwarzblau; er bleibt aber löslich in Wasser. Es 1°®.sich besonders frisch gefällt in wässerigem Kali und kohlensaurem K aoder Ammoniak leicht auf. Bei Abschluss der Luft geglüht giebt da 9Wolframpersulfid Schwefel etwas Wasser und Schwefelwasserstoff #* 9ab und hinterlässt Wolframsulfid. Mit Cyankalium geglüht giebt ® 5nur Wolframsulfid, nicht Wolframmetall.
Das Wolframpersulfid ist eine starke Sulfosäure; sie bildet mit
basischen Sulfureten Sulfosalze: die Sulfowolframiate oder Meta
Ile,
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W'olframpersulfide, Schwefelwolfram-Schwefelmeta
sie sind von Berzelius dargestellt und untersucht; sie haben mei®die Zusammensetzung MS.WS 3 entsprechend den neutralen wolft*sauren Salzen. Die Sulfowolframiate lassen sich auf trockenem ”direct darstellen, sowie auf nassem Wege durch Lösen des Schw®^,Wolframs in den Alkalimetallsulfhydraten, auch durch Behandelnentsprechenden wolframsauren Salze mit Schwefelwasserstoff.
Lösen von Schwefelwolfram in kaustischem oder kohlensaurem ^sowie in Ammoniak bildet sich neben Sulfowolframiat natürlichwolframsaures Salz; diese Lösungen geben auf Zusatz von Säuren elhellrothbraunen Niederschlag von Wolframsäure - Wolframpsulfid oder Wo 1 fram oxy s u lfid, das beim Kochen mit Sah 9 *^nicht schwarz wird. Die meistens unlöslichen Sulfowolframiat®Erdmetalle lassen sich aus den löslichen Alkalimetallsulfowolfram ia ^durch doppelte Zersetzung darstellen, so wie auch durch Kochenselben mit den entsprechenden Metalloxyden.
Ammonium-Sulfowolframiat: NH 4 S.WS 3 . Dieseswird erhalten durch Sättigen der concentrirten Lösung von rronsaurem Ammoniak mit Schwefelwasserstoff; es scheidet sich in & e „qrothen Krystallen ab; beim freiwilligen Verdunsten der Mutter ^scheiden sich noch gelbe rectanguläre Tafeln ab. Das Salz ist zlC " ( j e ni'schwierig löslich, aber leichter in reinem Wasser als in salzh»lt en 3 -Die Krystalle verknistern beim Erhitzen und hinterlassen bei Abs® ^der Luft geglüht Wolframsulfid in metallglänzenden Stücken (B erz e ' ^Barium - Sulfowolframiat. Wolframsaurer Baryt g ieWasser vertheilt mit Schwefelwasserstoff behandelt eine citT °°% c beLösung, bei deren Verdampfen eine gelbe durchsichtige krystallmMasse bleibt. e f e l'
Wird Wolframpersulfid bis zur Sättigung in Ei ^e C l>barium gelost, so giebt die gelbe Losung beim Eindampfen eineamorphe Masse. lid® 0 ’
Blei-Sulfowolframiat, PbS . WS 3 . Dunkelbrauner na®Trocknen fast schwarzer Niederschlag.