846 Xyloidin.
erhält in wenigen Minuten eine halbflüssige gelatinöse durchscheinendMasse ohne Entwickelung von Gas. Setzt man dann alsbald W ass® 1hinzu (auf 1 Thl. Stärke 20 bis 30 Thle. Wasser nach Bechamp)) i0
scheidet sich dadurch das Xyloidin als eine weisse körnige Masse
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in
während in der Lösung sehr wenig Stärkmehl gelöst bleibt; lässt iß*®die Säure zu lange einwirken, so färbt sich die Flüssigkeit, es eßwickelt sich Stickoxyd und auf Zusatz von Wasser bildet sich jetzt k e jJNiederschlag. Die Flüssigkeit enthält dann eine zerfliessliche n®krystallisirbare nicht näher untersuchte Säure (Xyloidinsäure genaß®vielleicht identisch mit Zuckersäure); es bildet sich hierbei weßKohlensäure noch Oxalsäure.
Das Xyloidin wird nach dein Auswaschen mit Wasser getrockß®*Um es zu reinigen kann es durch Lösen in einem Gemenge von 1Thln.Essigsäurehydrat (C4H4 0 4 ) mit 1 Thl. Trihydrat(2 HO.
Filtriren und Abdampfen gereinigt werden. 100 Thle. Stärkiß® ,geben 128 bis 130 Thle. Xyloidin. Das Xyloidin ist weiss, geruck®^und geschmacklos, es röthet nicht Lackmus; es ist unlöslich inlVas*Alkohol, Aether, in Chloroform, in Essigäther, in Aceton oder Beß z °,es löst sich in Eisessig zu einem dicken Schleim, nach Bechamp { •es sich in reinem Hydrat weniger, leichter nach Zusatz von x /iohydrat; Wasser macht die Lösung coaguliren. Das Xyloidin backtkochendem Wasser zusammen ohne sich zu lösen.
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Das Xyloidin zersetzt sich beim Schlagen unter Detonation 1 ^aber weniger heftig ist als bei der Schiessbaumwolle. Es sch® ^beim Erhitzen; auf 180°C. erhitzt verbrennt es lebhaft mit Zu 1 ®*®lassung von Kohle.-
Nach Gladstone 1 ) zersetzte sich Xyloidin, welches sich 6J* (lang unverändert gehalten hatte, dann plötzlich unter Gasentwick® ,^ edarunter viel Blausäure, während nach einigen Wochen eine etwasFlüssigkeit zurückblieb. ^
Brom wirkt nicht auf Xyloidin ein; Jod färbt es gelb, conceß 4 ® 1 ^,Salpetersäure löst es bei längerer Einwirkung unter Zersetzung-centrirte Schwefelsäure löst es ohne Schwärzung; bei Zusatz von ^ser scheidet es sich wieder ab, verdünnte Schwefelsäure löst es D ■ .JIn concentnrter Salzsäure ist es ohne Zersetzung löslich uno ^ 0 tdurch Wasser wieder unverändert gefällt. Kalilauge löst nach j),einen Theil des Xyloidins (36,6 Kohlenstoff auf 4,3 Wasser enthalt®^,während ein anderer Theil (38,0 Kohlenstoff auf 4,9 Wasserstoff)gelöst bleibt.
Eisenoxydulsalze mit Xyloidin in Berührung gebracht, zerse 1
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unter Entwickelung von Stickoxydgas und Rückbildung eines ^ti
nimmt a® ^ ^ jfl p
Kohlenhydrats, sogenannter löslicher Stärke. Manvollkommen neutrales Eisenchlorür; die Reaction ist nach B®folgende: ^
C^ffgOto . NO4 -f- b Fe €l -|- HO = Fe2 O3 —j— 2 Fej^s '
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Xyloidin
Das Stärkmehl wird hier in löslicher Form erhalten^
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0 Pharm. Journ. Transact. Vol. XIII, p. 216.