Zinnradicale, organische. 1025
ap 1 " .^'° sun 8') a ls eine zähe schwach bernsteingelbe Masse erhalten, dietnälig krystallinisch wieder erstarrt. Es schmilzt beim Erwär
und
men
Es ist in Weingeist und in Aether
i" erstarr t wieder krystallinisch.
° s iich und zeigt die allgemeinen Reactionen der Rhodanüre (Cahours).
Zinnsesquiäthylsulfhydrat: HS . (C 4 H 5 ) 3 Sn 2 S. Eine weingei-8t *ge Lösung von Zinnsesquiäthyloxyd in wasserfreiem Weingeist wird| nit Schwefelwasserstoffgas gesättigt und giebt beim Verdampfen larb-Se nadelförmige Krystalle von obiger Zusammensetzung, welchetrie rcaptanartig riechen (Cahours).
, Zinnsesquiäthylsulfiir: (C 4 H 5 ) 3 Sn 2 S. Theilt man eine alko-g la che Lösung des Oxyds in zwei gleiche Theile, sättigt die eine mitSchwefelwasserstoff, entfernt durch Verdunsten den Ueberschuss deshwefelwasserstoffs und setzt die zweite Hälfte des Oxyds zu, soheidet sich das Sulfiir als schweres Oel ab, welches über Schwefel-l_ Ure getrocknet wird. Es ist klar, bernsteingelb gefärbt stark licht-re chend von widrigem Geruch (Cahours. Kulmiz).
Zinnbiäthy 1.
/p Zinnteträthy 1, Stannbiäthyl, Zinnbiäthylid. Formel:a* ** 5)2 Sn oder (C 4 H 5 ) 4 Sn-,. Es entsteht bei der Einwirkung von Zink-'ff auf Zinnäthyljodür oder Zinnsesquiäthyljodiir, indem das Joddü ^h Aethyl ersetzt wird:
(C 4 H,), Sn, f, + 2 C 4 H ä Zn = (C 4 H 6 ) 4 Sn 2 -f 2 Znl(C 4 H 5 ) 3 Sn, I + C 4 H B Zn = (C 4 H,) t Sn 2 + Zn 1. Ausserdem bildet es sich bei der Destillation des Zinnäthyls un-f Abscheidung von metallischem Zinn. Auch lässt es sich durch Ein-ll küng von Zinkäthyl auf Zinnchlorid erhalten (Bukton).jj Zur Darstellung bringt man krystallisirtes Zinnäthyljodür allmä-g zu einer ätherischen Lösung von Zinkäthyl, wobei die Krystallee - s °h unter mässiger Wärmeentwickelung sich lösen, so dass zuletztSyrupdicke Flüssigkeit erhalten wild. Es ist gut, hierbei das]j «Äthyl überschüssig zu lassen. Wird die Flüssigkeit hierauf destil-2 q’ s ° steigt der Siedepunkt rasch von 70° auf 180°C; zwischen 180° undet ? eht der g r ° ssere Theil des Products über, während Jodzink und' v as Zinkäthyl in der Retorte Zurückbleiben. Das Destillat enthältSe ^ aa Zinkäthyl, was durch Wasser unter Zusatz von Essigsäure zer-wird; das hierbei sich abscheidende schwere Oel wird von dert,. gehenden wässerigen Flüssigkeit getrennt, über Chlorcalcium ge-° c knet und rectificirt (Frankland),ho , ^ as Zinnbiäthy 1 ist eine klare farblose Flüssigkeit, die bei — 13°C.l8]o erstarrt, von 1,87 specif. Gewicht bei 23° C. Es siedet beiU, . p- unzersetzt. Seine Dampfdichte beträgt 8,021, wonach der For-^H 8 ) 4 Sn 2 4 Vol. Dampf entsprechen (Frankland),ein * st un ^öslich in Wasser, leicht löslich in Aether. Es besitztUj Se br schwachen ätherartigen Geruch, und etwas metallischen dochd ü } Una ngenehmen Geruch. Es lässt sich entzünden und brennt mitpf e ^ er blau gesäumter Flamme, unter Ausstossung weisser Däm»L; , y° n Zinnoxyd. In Sauerstoffgas verbrennt es mit glänzenderer
Erscheinung.
dj e “handelt man es mit Jod, so löst sich dieses mit brauner Farbe,J 0 j a „bnälig wieder verschwindet; fährt man mit dem Zusatz vonlor L so lange die braune Farbe bei gewöhnlicher Temperatur
örterbuch der Chemie.
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