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Zinnsaure Salze.

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®Pecifische Gewicht auf 1,35 stieg, und es setzten sieh dann allmäligj* r ystalle NaO . Sn0 2 -j- 8 HO ab; aus der wässerigen Lösung der. )' s talle schied sich in der Wärme sogleich, in der Kälte im Laufee 'niger Wochen krystallinisches metazinnsaures Natron (s. S. 1044) ab.

Eine Lösung von zinnsaurem Natron wird in der KattundruckereiGrundirsalz oder Präparirsalz (s. Z i nnb ei zen S. 990) benutzt; es kannUrc h Schmelzen von Zinnstein mit Natronhydrat erhalten werden; man^■ellt es auch dar durch Erhitzen von Natronlauge mit Bleiglätte undln D; es bildet sich zinnsaures Natron neben Bleischwamm, der durchBlitzen an der Luft schnell wieder in Bleioxyd übergeht (Haeffely).an hat hier statt reinem Zinn die Abfälle von verzinntem Eisenblech1 v *'eissblech) genommen, um das Zinn derselben noch zu benutzen, oder^haltendes Zinn (Jacobsen 1 ). Bolley 2 ).

Man stellt das Natronstannat auch durch i^'liitzen von Zinn inei ner mit Chilisalpeter und Kochsalz versetzten und in einem eiser-aen Kessel bis zum Schmelzpunkt des Zinn eingedampften Natronlaugear > oder durch Schmelzen von Soda mit Chilisalpeter und Zinn s ).

Zinnsaures Kupferoxyd. Dieses wird als Zinn-Kupfergrünj s e me arsenfreie grüne Malerfarbe benutzt; zu seiner Lösung wirdAeq. ( 59 ) Zinn in Königswasser gelöst zu einer Lösung von 1 Aeq.j^pfervitriol (125 Thle.) gesetzt; man fügt kaustisches Natron imÜberschuss hinzu; der grüne Niederschlag wird dann ausgewaschen-getrocknet. Oder man glüht 100 Thle. salpetersaures Natron mitThln. Zinn, löst die Masse in Wasser und fällt damit eine Lösung0a Kupfervitriol (Gentele).'

, Zinnsaures Kupferoxydul bildet sich zum Theil bei Einwir-Un g von Zinnoxydulhydrat auf Kupferoxyd beide in alkalischer Lö-Es ist noch nicht im reinen Zustande dar gestellt (s. unter Zinn-° x ydulhydrat S. 1011).

Metazinnsaure Salze.

Die metazinnsauren Salze scheinen der Formel MO . 5 Sn0 2 zu8 j. "Pichen; Fremy bezeichnet daher das Atomgewicht der Metazinn-y Ure als Sn 5 Oio, das Hydrat ist dann Sn 5 Ok, -j- 10 HO, oder imgetrocknet zu Sn 5 O 10 -j- 5 H O; bei 160° C. getrocknet bleibtSn*" n ° ^ H O. Früher gab Fremy den Salzen die Formel MO.

’ na ch Weber ist ein von Kose dargestelltes Kalisalz KO.e j 7 Di 4 . Es ist danach das Atomgewicht der Metazinnsäure und die•narip C h e Zusammensetzung der Salze noch durchaus nicht festgestellt;Gzi , nn s i e der als normalen Zinnsäure polymer ansehen. Das Me-nsaure hydrat löst sich in Alkalien schwierig, es setzt sich beimAlk v* ^ er Lösung unverändert wieder ab in dem Maasse als das_ 4 ]i a } Kohlensäure anzieht. Aus den Lösungen der metazinnsaurenlösl' , len ^Ken Säuren Metazinnsäurehydrat, das in Salpetersäure un-sich Ch ’ * n Ammoniak aber löslich ist, und durch letzteres Verhalten^°n der ursprünglichen Metazinnsäure unterscheidet.

^cht °- Wentllal n ^ mrn * an ’ d aäs die eigentliche Metazinnsäure sichsi B( j Ini * ; Alkalien verbinde; die gewöhnlichen metazinnsauren Salze_]^ c h ihm Gemenge von eigentlichen a-Zinnsäure-Salzen mitMeta-

' Central W- 1857, S. 232; Dingl. polyt. Journ. Bd. CXLIY, S. 116.

31 o c “ We ‘gg. polyt. Zeitschr. 1849, Bd. II, S. 92; Dingl. polyt. Journ. Bd. CXLV,— 8 ) Vgl. . . ..

Griii

1849,

Polyt. Centralbl. 1854,

S. 1327.

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