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Zirkoniumfluorid. 1057

Zlr konium bildet sich ein Niederschlag von MagnesiurnzirkoniumfluoridBeengt mit viel Fluormagnesiutn, welches letztere Salz in einer Lö-des Doppelsalzes unlöslich ist; man entzieht daher das Fluorzir-^öiummagnesium durch Wasser. Dieses Salz ist schwer löslich inasser, krystallisirt aber beim langsamen Verdampfen der Lösung,''“ei sich häufig Zwillingsbildungen zeigen. Das Salz wird durch län-® eres Erhitzen an der Luft zersetzt in Magnesia und Fluorzirkonium.

Mangan-Zirkoniumfluorid: MnF . XrF 2 “h 5 HO. Das Salzj£ lr d wie das Magnesiumsalz dargestellt, das mit ihm isomorph ist; die, D’stalle sind aber glattflächiger und flächenreicher, undeutlich spalt-s .' lr P a rallel OP; bei länger fortgesetztem Erhitzen an der Luft werdenSchwarz und geben Manganhyperoxyd und Fluorzirkonium.i,. Eei Ueberschuss von Fluormangan bilden sich rosenrothe mono-^.'öometrische Krystalle von 2 MnF . ZrF 2 fl - 6 HO; dieses Salz löstp a unverändert in Wasser, die Lösung zersetzt sich auch nicht beimSo illtzen > werden die Krystalle aber mit heissem Wasser übergossen,scheidet sich Fluormangan ab, und das Filtrat giebt beim Abdampfenas vorhergehende Salz.

ab Natrium-Zirkonfluorid: 5 NaF . 4ZrF 2 . Dieses Salz von soL..^ eic hender Zusammensetzung gegenüber den anderen Doppelsalzen'•et sich immer, in welchem Verhältniss auch die beiden Fluoriderri| 3cht wurden. Es wird in kleinen meist undeutlichen monoklino-j ris chen Krystallen erhalten; erst nach drei oder vier Krystallisationenr ch Abdampfen bei 50° bis 60° C. werden deutliche Krystalle gebü-ßt • Das Salz ist löslich in 258 Thln. Wasser von 18° C. oder in etwaes Thln. siedendem Wasser; wegen dieser geringen Löslichkeit kannä 1 au °h durch doppelte Zersetzung aus den leichter löslichen Doppel-611 mit Chlornatrium erhalten werden.

H trockenen Krystalle können ohne sich zu zersetzen bis zum

ot hglühen erhitzt werden.

i Nickel-Zirkoniumfluorid. 1. Neutrales Salz, NiF . ZrF 24 6 11 0; Es krystallisirt in hexagonalen Krystallen, die durch ein*°'nboeder von 127° 10' begrenzt werden, und den PrismaflächenParal lel spaltbar sind .

s j c ^ 4 basisches-Salz, 2 NiF . ZrF -J- 12 HO. Dieses Salz bildet0,0 ' Je ‘ Ueberschuss von Fluornickel, und bildet schöne smaragdgrünein a °klinometrische meist undeutliche Krystalle, die sich unverändertAb ? S . 3er lösen, bei fortgesetztem Kochen trübt sich die Lösung durchc ^ e |dung von etwas Fluornickel.

Lj e Nickel-Kalium-Zirkoniumlluorid: NiF . KF. 2 ZrF -f- 8 HO.8tal l J ktssgrünen kleinen aber regelmässigen monoklinometrischen Kry-bilden sich beim Mischen der beiden Doppelsalze, wobei das neueist- Sl . C ^ Ust; vollständig abscheidet, da es in Wasser sehr wenig löslichs ° scl 1111 - 80 ^ 4 man beiden Salze in heissen concentrirten Lösungen,fi as '^älet sich zuerst gewöhnlich Kalium-Zirkoniumfluorid ab, während, 1 ^ lc kelsalz gelöst bleibt; allmälig lösen sich die Krystalle wiederVe r u Un< ^ es scheidet sich dann das Kalium-Nickelsalz ab. Das Salz100° C. kein Wasser, bei höherer Temperatur geht mit dem

[ auch Flusssäure fort.

ist d ^irkoniumf luorid: ZnF . ZrF 2 -f- 6 HO. Dieses Salzte gel 6n ' ■ U ° rs ^^ caten un( l Fluorstannaten isomorph, es krystallisirt inMassigen ziemlich grossen hexagonalen Prismen, die in ein Rhom-‘^'ftrterbuch Chemie. Bd. IX. 67