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Zoochemie, thierische.
uns
der längst wieder aufgegebenen Proteintheorie, zahlreicher Elementaranalysen thierischer Substanzen, so sind wir so nahe an die Gege nwart herangetreten, dass nach historischen Grundsätzen ein Abschlussdieser Skizze geboten erscheint.
Die Zoochemie ist nur ein Theil der Chemie überhaupt, und kanndaher eine gesonderte theoretische Bedeutung nicht beanspruchen. Dest°vorwiegender ist ihre praktische Bedeutung und zwar als HtilfswissenSchaft der Physiologie und Pathologie. Wenn man die chemisch ® 0Processe des Thierorganismus beurtlieilen will, muss man seine chem 1 'sehen Substrate kennen d. h. diejenigen chemischen Verbindungen, 0Bestandtheile desselben sind. Man muss nicht nur wissen, wo sie ^° fkommen, sondern auch welche Verwandlungen sie im Organismus etleiden. Indem wir aber diese Kenntnisse zur Erklärung gewisser L e 'bensvorgänge verwerthen, wird die Zoochemie zur physiologisch ® 0Chemie. Ebenso wenig wie man einen Begriff von einem Hause erhält, wenn man die einzelnen Bestandtheile kennt, ebenso wenig ethält man einen Einblick in den wundervollen thierischen Organistdurch die blosse Kenntniss der Elemente und chemischen Verbind " 0gen, aus welchen er zusammengesetzt ist. Man muss auch ihretheilung auf die einzelnen Organe des Thierleibes, man muss die ch emische Zusammensetzung und das chemische Verhalten der thierisch ® 0Säfte, Gewebe und Organe kennen. Erst mit diesem Rüstzeug kannes wagen, der eigentlichen Aufgabe der physiologischen Chemie, derbklärung der im Thierkörper während des Lebens vor sich gehend ® 0chemischen Processe näher zu treten und ihre Lösung zu versuchen-
Die Zoochemie umfasst daher die Lehre von den chemischenstrafen des Thierkörpers, von ihrem Vorkommen, ihrer Abstammungden Verwandlungen, welche sie im Organismus erleiden, ihremtritte aus demselben und ihrer physiologischen Bedeutung, sodann ^auch die Lehre von der chemischen Zusammensetzung und dem nl^ e jmeinen chemischen Verhalten der thierischen Säfte, Gewebe undgane: Phlegmatochemie, Histochemie, Organochemie.
Daraus ergiebt sich das Material für die Ermittelung der Ges etz 'nach welchen die auf Mischungsänderungen beruhenden thieris ® 0Functionen und Lebensvorgänge erfolgen: die zoochemischen Proce-und daraus ergiebt sich endlich auch das unterscheidende Merkmalsehen Zoochemie und physiologischer Chemie. Die Zoochemie istliehe Chemie vom Standpunkte der Mittel und der Zielpunkte heti” 1 ®^tet; die physiologische Chemie aber führt ihren Namen gewissem )» 93mit Unrecht; sie würde richtiger chemische Physiologie genannt wem ^Denn diese Doctrin ist nur ihren Mitteln nach Chemie, ihrem Z^®®.^nach aber Physiologie. Ihre Resultate haben für den Chemiker k eInteresse, sie liegen nicht im Bereiche seiner Ziele. c )i
Wenn wir die chemischen Bestandtheile des Thierkörpers 0 ° e jihrer allerdings nur theilweise gekannten Stellung im Stoffwe® 0 ® .betrachten, so kann man sie zunächst in drei Hauptgruppen bring
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Die erste Gruppe umfasst diejenigen Bestandtheile des Tln elpers, die als solche fertig gebildet von aussen aufgenommen rve*\ 0JJund die mit wenigen Ausnahmen auch als solche wieder ausgesc ,werden. Es gehören hieher zum grössten Theil die anorganische^ ^
standtheile des Thierorganismus. — Die zweite Gruppe begr ® 1jenigen Stoße in sich, die, wenn auch dem Organismus zum Ine)