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Neunter Band.
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1093
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Zucker. 1093

s °hen Geschmack, er löst sich leicht in kaltem Wasser, beim ErhitzenScheidet sich ein basisches Kalksalz aus. Die Verbindung ist unlöslichln Alkohol.

Zueker-Kupferoxyd. Kupfer löst sich an der Luft in Berüh-run g mit Zuckerlösung. Reine Zuckerlösung löst aber reines Kupfer-°xydhydr;it für sich nicht, leicht bei Zusatz von etwas Alkali (s. S. 1084).

Eine Verbindung von Kupferoxydhydrat mit Zucker erhielt Gra-1 a01 als er die tiefblaue Lösung von Kupferchlorid Zucker und kau-stischem Kali auf den Dialysator brachte; die Flüssigkeit wird nacheiniger Zeit grün und enthält dann nur Kupferoxyd mit etwa 2 Thln.-'Ucker. Diese grüne Flüssigkeit trocknet zu durchsichtigen smaragd-grünen Häutchen ein, die durch Alkohol weder gelöst noch verändert^Urden; Wasser entzieht ihnen Zucker, und hinterlässt eine basische^ßi'bindung; die gleiche Zersetzung erleidet die grüne Flüssigkeit auf-"satz vieler Salze oder Säuren wobei eine basische Verbindung von^vupferoxyd mit Zucker als grüne pektöse Masse bleibt (Graham i).

Kohlensaures Kupfer löst sich reichlich in Zuckersyrup zu einer§ r ünen ,j urc h kohlensaure Alkalien nicht fällbare Lösung. Concen-trirte Lösungen von Zucker und Kupfervitriol scheiden beim Stehene 'Uen blauweissen Niederschlag ab: CuO . S0 3 . C 12 H n Ojj -|- 4 HO., Kupferoxydhydrat löst sich bei Zusatz von Kalihydrat in Zucker-osung, beim Verdampfen der Lösung bleibt eine blaue durchsichtige"® r Pentinartige Masse, deren Zusammensetzung nahe der Formel CuO.^0 -|- öC^HhOji entsprechen.

Kupferoxydhydrat löst sich auch in Zucker-Kalk; die blaue LösungSiebt im Vacuum verdampft luftbeständige Krystalle von 2 CuO . 2 CaO .(li2H n O 10 -)- 3 HO. Diese Verbindung von Zucker-Kupferoxyd-ist löslich in kaltem Wasser, die Lösung scheidet bei 70® C. blaue•ocken ab, die sich beim Erkalten wieder lösen.

, Zucker-Magnesia. Magnesia löst sich in Zuckerlösung, die-hsung schmeckt süss.

Zucker-Natron, NaO . C 12 Hio0 10 oder NaO. C 12 H n On, wird’ n gleicher Weise wie Zucker-Kali dargestellt, und verhält sich diesemS a nz ähnlich.

Zucker - Strontian. Zuckerlösung löst Strontian; die heisseWässerige Lösung giebt beim Erkalten Krystalle. In der VerbindungltlJ t Strontian behält der Zucker sein ganzes Rotationsvermögen.

b. Verbindungen mit Salzen.

2C ? l uckel '- Chlornatrium: Na€l . C 24 H 21 0 21 , vielleicht Na€l .y ] 2«xiOii. Aus einer Lösung von 1 Thl. Kochsalz und 4 Thln.und Wasser krystallisirt beim Abdampfen zuerst reiner Zucker,8 der Mutterlauge scheidet sich das Salz in kleinen scharfkantigenfj_ r ystullen a L, die süss und zugleich salzig schmecken, und sehr zer-s ’ n< ^ (Heligot). Der Zifoker hat in dieser Verbindung seinz es Rotationsvermögen behalten.

^ . Gie Gegenwart von Kochsalz in den Zuckersäften ist sehr nach-^ ei ig, weil sich hierbei diese leicht lösliche Verbindung bildet, welchein 1 j-® ew * sse M eri ge Zucker am Krystallisiren verhindert, so dass er^ die Melasse geht.

L Annal. < 1 . Chem. u. Pharm. Bit. CXXI, S. 57.