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Neunter Band.
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1118 Zuckerfabrikation.

man kann aber annehmen, dass das Ausschleudern zwar mehr Saft h e ^fert als das einfache oder doppelte Pressen ohne Zerkleineren u11Maischen der Presslinge, dass aber der Zuckerverlust liir Ausschleudedemjenigen für Pressen, Maischen und Nachpressen ziemlich g ielsteht, wobei natürlich für die Schleudern ein weit grösserer Wassverbrauch angenommen werden muss und daher auch vielSäfte entstehen. Bei einem Wasserverbrauch von weniger als ßO70 Proc., sowie bei weniger sorgfältiger Arbeit kann man dagegen a _geringere Ausbeute für die Centrifugen als bei dem bezeichneten P ieSS _verfahren rechnen. Wegen der grossen Masse des in den Saft elI1 S e .henden Wassers kommt dessen Beschaffenheit beim Schleuderverfah 1 ^sehr in Betracht, und man trägt daher in Fällen, wo das Wasser z.

viel Gyps enthält, mit Recht Bedenken, das Centrifugalverfahren

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zuführen, ungeachtet die beiden Umstände: geringerer Menschenbed® 4und Ersparung der Tücher sehr zu seinen Gunsten sprechen, g e £welche die Bedingungen der grösseren Betriebs- und stärkeren ’dampfkraft als zurückstehend betrachtet werden.

Man fürchtete anfangs, dass die Schleuderrückstände wegen d 11 ’^hohen Wassergehaltes (83 bis 85 Proc.) sich weniger zur Verfüttern 11 .“eignen würden als die Presslinge. Allein es hat sich gezeigt, dass -

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sich ziemlich ebenso verwerthen und aufbewahren lassen, dass sieVieh gern gefressen werden und man sie noch leichter mit demgen Futter mischen kann.

Ob eine Combination des Schleuder- und des Pressverfahrens e lin der Weise ausführbar und vortheilhaft wäre, dass man die Pressl 1 ®»^der Hauptpresse mit viel Wasser maischte, dann statt sie nachzupi' 66 ^^,centrifugirte, oder dass man zuerst ausschleuderte und dann n® gpresste, scheint noch nicht versucht zu sein, dürfte aber doch Man®für sich zu haben; in beiden Fällen wäre der dünnere Saft stattser auf die Reibe zu lassen und im letzteren Falle auch zumdrücken in den Schleudern zu benutzen.

Wir haben endlich die Saftgewinnung mittelst Maceration ztltrachten. Man unterscheidet die Maceration des Breies und dieRüb enschnitte, und zwar sowohl der grünen wie dergetrockne 1

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Maceration des Rübenbreies. Die Construction desApp ara # jfür die „grüne“ Maceration (im Gegensatz zur „trockenen“ Macerahdes Breies rührt von Schützenbach her. Dieser Apparat besteht aus e,t>Anzahl runder gusseiserner Gefässe, die terrassenförmig in einer Reih®

Ste-hen und 2 Fuss und darüber Höhe, bei 3 Fussund mehr Durchmesser h»b e

Jedes Gefäss ist unten mit einem Abflussrohre versehen, welches ei 11

theils durch einen Schieberhahn den Abfluss bewirkt, andrerseits d 01 ^,ein aufgesetztes Rohr — den Uebersteiger — mit einem einfachen (til das Ueberfliessen der Flüssigkeit eines jeden Behälters in den nb®tiefer stehenden veimittelt. Ueber dem Boden liegt ein dicht anschl 1 ^sendes Sieb aus Messingdraht und einige Zoll unter dem oberen R» 0 sein leicht herauszunehmender durchlöcherter eiserner Siebdeckel, e* 4 ?®,über diesem mündet das Uebersteigerohr des zunächst höher stehenGelasses. Ueber den ganzen Apparat erstreckt sich eine Welle, vwelcher aus die in jedem Gefässe befindlichen, leicht auszulösenRührwerke bewegt werden. Diese bestehen aus eisernen Armensenkrechten Leisten, die zwischen ähnlichen von dem Siebdeckel herab 1