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Neunter Band.
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Zuckerfabrikation. 1133

dings wieder trotz früherer wiederholter ungünstiger Erfahrungen Vor-schlägen ist *),

Der saturirte, oder wenn nicht saturirt wird der geschiedene Saftgelangt aus hoch stehenden Sammelbehältern mit möglichst geringer■^■bkühlung nach den Filtern, um in denselben durch Berührung miteiner verhältnissmässig grossen Menge gekörnter Knochenkohlegereinigt zu werden. Man filtrirt den Saft in der Regel zweimal®®d kocht ihn zwischen beiden Filtrationen auf eine Concentration von^0 bis 55 Proc. (am Sacharometer gemessen) ein. Der nicht einge-kochte Saft heisst Dünnsaft, der concentrirte Dicksaft, und mans P 1- icht hiernach von einer Dünnsaft- und einer Dicksaft-Filtration.

Die Filter sind hohe Cylinder von Eisenblech von 2y 2 bis 3 FussDurchmesser und 12' bis 20 Fuss Höhe. Selten kommen grössere oderkleinere vor. Sie stehen in der erforderlichen Zahl in einer Reihe undSl ud mit den nöthigen Mannlöchern zum Ein- nnd Ausfüllen derKnochenkohle und den erforderlichen Leitungen zum Zuführen derv ßrschiedenen Säfte, des Wassers und Dampfes, zum Ablassen und^üni Uebersteigen der Säfte aus dem einen in den anderen versehen.* i g. 66 zeigt eine vollständig armirte 2 ) d. h. mit sämmtlichen Zu-"nd Abflussrohren versehene Filterreihe (Filtration, Filterbatterie) für®iue Verarbeitung von täglich etwa 700 Centner Rüben; während Fig. 67'Ion senkrechten Durchschnitt eines gefüllten arbeitenden d. h. im Zu-stande des Zu- und Abflusses befindlichen Filters darstellt. Jedes Fil-j’ er fasst (bei 2 2 / 3 ' Durchmesser und 12' Höhe = 66 Cubikf.) circa® Ctr. bis 40 Ctr. Knochenkohle (1 Cubikf. Knochenkohle = 55 Pfd.“j s 60 Pfd.). Täglich kommen circa 20 Proc. vom Rübengewicht anKnochenkohle in Function, nämlich circa 12 Proc. zur Dünnsaftfiltra-„Dünnsaftkohle“) und circa 8 Proc. für Dicksaft („Dicksaftkohle“),diesem — übrigens oft geänderten — Verhältniss richtet sicher Turnus in der Benutzung der einzelnen Filter.

Die Verbindungsart der einzelnen Röhren mit den Filtern ist na-türlich nicht immer so wie bei Fig. 66, sondern wird in der PraxisSe hr verschieden ausgeführt; indessen finden sich bei allen Filtratio-tlen dieselben Haupttheile und wirken auf gleiche Weise,k Die Filter AAA stehen dicht neben dem Raume für Wiederbele-, ün g der Knochenkohle (der meistens aus zwei Localitäten, dem Gähr-^°Cal e und der Kohlenbrennerei besteht, beide zusammen „Kohlen-au s u „SpcMiumhaus“ „Schwärzhaus“ genannt), so dass die aus denDteren Mannlöchern m' gezogene erschöpfte Knochenkohle direct^ fielst hölzerner Tragkiepen in die Bottiche des Gährlocals (Kohlen-e bung) geschafft werden kann, die wiederbelebte frisch ausgeglühte°hle aber ebenso direct (durch Paternoster oder eine andere Hebevorrich-s j vom Glühofen nach den oberen Mannlöchern m, durch welchedie Filter geschüttet wird. Die Mannlöcher m und m' werdenOrt r °k gusseiserne Schraubendeckel mittelst zwischengelegter Hanf-er Gummidichtung flüssigkeits- und dampfdicht geschlossen.

der wichtigsten derselben, sowie der be--* in »uuc.u.ci a uuu Stammer’s Jahresbericht für Zuckerfabri-

°* Bd ; I, II, S. 310, 311. III, S. 285.

f a v . ■) Die hier dargestellte Armatur ist von Fr. Zickerick, Kupferwaaren-*kanten in Wolfenbüttel, construirt und ausgeführt.

Ztio. 1 . I sehe die Zusammenstt

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