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Zuckersaure Salze.
in wässeriger Zuckersäure unter Wasserstoffentwickelung; es ist einamorphes Salz.
Zuckersaures Kadmiumoxyd: 2 CdO . Ci 2 H 6 0 ]4 . Beim Fäl'len von Kadmiumsulfat mit neutralem zuckersauren Kali bilden siebweisse Flocken, die beim Kochen der Flüssigkeit weich werden undzusammenbacken, beim Erkalten aber erhärten. Werden die Lösunge 0der beiden Salze siedend mit einander gemischt, und das Gemeng edann gekocht, so scheidet sich das neutrale Salz als ein schweres we lS 'ses aus mikroskopischen Krystallnadeln bestehendes Pulver ab, welche 3sich leicht auswaschen lässt. Das Salz ist in kaltem Wasser fast UD'löslich, in heissem Wasser nur wenig löslich.
Zuckersaures Kali. 1. Neutrales Salz: 2 KO .
Die mit kohlensaurem Kali neutralisirte Säure giebt zur Syrupsconsistenzverdampft beim Stehen das neutrale Salz als weisse Krystallrinde, welchenur in feuchter Luft zerfliesst, und leicht in Wasser löslich ist.
2. Saures Salz: KO.HO.C^HsOj.j. Das Salz wird aus der r°"hen Zuckersäure dargestellt (s. S. 1186), oder durch Sättigen von Zucke 1 'säure zur Hälfte mit kohlensaurem Kali; es krystallisirt aus nicht zUconcentrirten Lösungen erst nach einigen Tagen in zu lockeren Rinde 11vereinigten Krystallnadeln; aus nicht zu verdünnten Lösungen des neu*tralen Salzes scheidet es sich auf Zusatz von Säure oft als Krystallbr® 1ab. Das Salz bildet weisse säulenförmige nach Schabus rhombisch 0Krystalle, die sich bei 7® C. in 89 Thln., leicht in siedendem Wass® rlösen. Es schmeckt und reagirt sauer, wird beim Erhitzen zersetzt.
Zuckersaures Kali-Ammoniumoxyd wird durchNeutralisir eI1des sauren Kalisalzes mit Ammoniak und Abdampfen als gummiartig eMasse erhalten.
Zuckersaurer Kalk, 2 CaO . Ci 2 B 8 0 14 , wird durch Fällen & eiSäure mit Kalkwasser oder des neutralen Kalisalzes mit Chlorcalciu 01in der Kälte in Flocken, in der Siedehitze in mikroskopischen rhomb 1 'sehen Säulen erhalten. Das Salz besonders das krystallisirte ist selbst >°kochendem Wasser fast unlöslich, es löst sich in überschüssigem Chl° r 'calcium wie in neutralem zuckersauren Alkali. Der zuckersaure K a ‘*löst sich wie weinsaurer Kalk in überschüssiger kalter Kalilauge, di® 96alkalische Lösung trübt sich beim Erhitzen.
Zuckersaures Kupferoxyd. Zuckersaures Alkali fällt Kupf er 'vitriol nicht; beim Lösen von Kupferoxydhydrat’ in Zuckersäure bild®*sich eine grüne Lösung, bei Zusatz von mehr Base ein amorphes hei'grünes in Wasser wenig lösliches Salz, das sich aber bei fortgesetzt 0111Waschen mit Wasser löst; die Lösung giebt dann beim Abdampfen eh ieamorphe Masse.
Wird saures Kalisacharat mit Kupferoxydhydrat behandelt, so bü
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det sich eine grüne Lösung und ein grüner Niederschlag, der sich aU '
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in viel Wasser löst, und dann beim Abdampfen eine amogiebt. 0< i
Zuckersaure Magnesia. 2 MgO. C^Hg Oi 4 -|- 6 HO (bei , eSgetrocknet). Das Salz bildet sich beim Kochen der Säure odersauren Kalisalzes mit etwas Magnesia, so dass die Flüssigkeitsauer bleibt. Es scheidet sich als weisses Krystallmehl ab, das 91schwer in kaltem etwas leichter in heissem Wasser löst. Längerebei 130°C. getrocknet verliert es sein Krystallwasser, erhitzt sich aaber beim Zusammenbringen mit Wasser.