Aroma. Eläopten-Arten. 475
Das reine Cilronyl (die Best. s.J§. 1895) erhält man aber,w®nn es mehrmahl über Cahydrat und über Kalium rectifi-cirt wird. — Es erscheint dann als fai’bloses Oehl vono, 85 (K)Dichth., riechet aromatisch tuberosenartig, siedet bey +«° 5 ° C«, absorbirt begierig das muriums. Gas, indem es dasYttriums.Citronyl wiederholt erzeugt, und hat im Uebrigendie Eigensch. des Citronöhls.
Das muriumsaure (salzsi) Citryl , so wie es nach der Kry-stallis. des muriums. Citronyls übrig bleibt, enthält noch vielVon diesem letztem, und lässt sich auch auf keine Art davonbefreyen; denn leitet man wiederholtMuriumsäuregas in die, so geht sie zwar in eine weiche krystallinische Masseüber: die jedoch schon durch Behandl. mit warmem Alko-hol dergestalt zersetzt wird, dass eine saure Subst. aufge-löst, und nebst wenigen Krystallen des muriums. Citronylsa ucli eine öhlähnliche Subst. abgesetzt wird. — Wird dieseVerb. durch Ca zersetzt, so erhält man zwar das Citryl inGestalt eines Oehles, aber mit viel Citronyl vermischt} sodass also die Eigenschaften des reinen Citryls ehen so wenigVersucht werden konnten , als die des reinen muriums . Ci-tr yls-. doch weiss man, dass das letztere viel flüchtiger istals die Verb, des Citronyls. ( Schw. J. LX 1 X, 61.)
6. Copaiva-Eläopt en.
1902. Das Copaiva - Eläopten , Copaivyl {Copaivaöht)*^ e st. s. i8<)5) wurde von/?/« nchet dargestellt, indem^>s durch Destill, des Copaivabalsams für sich oder mittif'.ll eWOnnene Copaivaöhl entweder durch wiederholte Rec-• u nd Entwässerung mittelst muriums. Ca, oder dadurchau re * n *8 te ’ dass er dasselbe mit Muriums. verband, unddieser Verb, das reine Copaivyl mittelst Ca abschied.er scheint als farbloses, dünnflüssiges, aromatisches,j.. SSl e °hendes Oehl von 0,8784Dichth., siedet bey + 245° C.,se t die Joddoppelsä U1 ’ e ohne Verpuffung auf, wird von der*• (', 32 D.) in der Hitze verharzt, verpufft schon in der
Kälte
das dari
otit der rauchenden Azotdoppelsäure , wirket nicht auf
ütuntergelauchte Kalium, wird durch conc. Schwefel*.