Griechische Schulphilosophie.
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nach Pythagoras, die Zahlen die Quellen aller Dinge'). Sstwaren aber auch wieder unter einander verschieden, da alleDinge die Natur der platonischen Ideen nur durch »Particip«'tion" annehmen, während sie die Natur der pythagoräische«Zahlen „durch Imitation" theilen. Einige dieser Zahlen wurde«überdies; von den Pythagoräern mit ganz außerordentlichen At-tributen bekleidet, die oft sehr sonderbare und wahrhaft gewalt-same Analogien erzeugten. So wurde z. B. die Zahl Vier,die sie 1etrs8 oder I'etract^s nannten, für die allervollkvm-menste Zahl und gewissermaßen auch für eine Analogie dermenschlichen Seele gehalten. Allein diese Lehren der Pythagoräersind in große Dunkelheit gehüllt, und die Arbeiten ihrer spä-teren Commentatoren haben diese Dunkelheit nur noch größergemacht. Die Liebe dieser Schulen zu mathematischen Specu-lationen mag sie wohl zu der Lehre von den Atomen und von dazu manchen anderen, vielleicht nützlichen Kenntnissen geführt haben.Indeß, so viel unö bekannt ist, waren dergleichen in den älteste«Schulen dieser Secte nicht zu finden, und vielleicht ist es erstunseren Tagen aufbehalten gewesen, unter den neueren Unter-suchungen der Chemie und Krystallographie Spuren ähnlicherSpeculationen bei den Alten zu ahnen.
4. Technische Ausdrücke der Atomisten und Anderer.
Die atvmistische Doctrin war eine der bestimmtesten undmeist ausgebildeten Theorien der alten Physiker, und sie wurdeauch mit großem Eifer und Ernst auf die Erklärung der Naturangewendet. Obschon sie aber, in den ältern Zeiten, zu keinemgroßen Erfolg führte, so diente sie doch gleichsam als tradi-tioneller Träger vieler reellen physischen Wahrheiten durch eintlange Reihe von Jahrhunderten, aus welchem Grunde sie auchvon Baco seiner eigenen historischen Untersuchung werth gehal-ten wurde 2 ).
Der Ausdruck „Atom" selbst bezeichnet hinlänglich dirNatur dieser Lehr«. Nach ihr besteht die ganze Welt 11 Maus Collectionen solcher „einfachen Körperchen," die alle vo«
1) Aristot. Metaph. I. s.
2) Laco, parmemäi« et kelesii et praeelpue vemocrlli plillozopl««> M. s. dessen Werke Vol. IX. s,?.