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Griechische Schulphilosophi'e.
philosophischen Schulen, sondern da und dort einzelnen Männer»,die ihren eigenen Weg für sich verfolgten. Die stolzen Erwa»tungen der alten griechischen Philosophen, ihre großen Entwurfund alle ihre hochmüthige», selbstvcrtrauenden Unternehmung?» yendigten in einem totalen Fehlschlagen aller eigentlichen Erken»bniß der Natur und ihrer Erscheinungen.
Dieses Unfalls ungeachtet dürfen wir aber nicht zu klei»von diesen früheren Speculationen des menschlichen Geistsdenken. Die Männer, die sich denselben Hingaben, waren miteinem außergewöhnlichen Scharfsinn, mit Erfindungskraft u»smit einer seltenen Tiefe der Gedanken begabt, und, vor alle»!/ ^sie hatten das Verdienst, die spekulativen Fakultäten unsersGeistes zuerst kräftig entfaltet zu haben. Mit hohem Muth«drangen diese kühnen Jäger auf dem neuen Felde der Erkenntnißvor, und sie sind es, die zu aller folgenden Cultur und z»>Erweiterung dieser Kenntnisse die erste Gelegenheit gegeben habe»' die ,Diese Philosophen des alten Griechenlands bilden gleichsam dasheroische Zei ta lter unserer Literargeschichte. Gleich den kühne»Schiffern in ihrer eigenen Mythologie steuerten sie mit ihren ung^ hejtübten Barken muthvvll in das fremde, gefahrvolle Meer, v»ii der >von schönen jugendlichen Hoffnungen auf den glücklichsten Erfolg'
Sie verfehlten wohl das goldene Vließ, das sie so eifrig suchte», vvrzjaber sie erschlossen uns doch die Thore zu jenen unbekannte» WeiGegenden, und sie eröffneten jene hohe See vor unsern Blicke», schgsauf der seitdem Tausende von Abentheurern mit ihren bewiiM >reitlpelten Fahrzeugen munter hin und wieder segeln, um de» hatt«Schatz der geistigen Erkenntniß der Menschheit in'S Unendlich? gebrczu vermehren.
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