Band 
[Erster und zweiter Theil.]
Seite
85
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Frühester Zustand der Mechanik und Hydrostatik.

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ouch die Gestalt und Lage dieses Körpers geändert wird, wenn'"U' die Größe und Masse desselben nicht geändert wird.

Die Wahrheit dieses SaheS wird durch alltägliche Erschei-nungen bestätiget. Das Gewicht eines Steinhaufens wird nichtgeändert, wen» die einzelnen Steine desselben ihre Lage unter"»ander ändern. Wir können die Last eines Steines in unsererHand durch eine bloße Wendnng desselben nicht anders machen.Wenn wir die Wirkung einer Wage oder eines ähnlichen Instru-ments untersuchen, so sehen wir noch deutlicher, daß die verän-derte Lage eines Gewichtes, oder die veränderte Stellung meh-rerer Gewichte, auf die Wirkung der Wage keinen Einfluß hat,ss lang« nur der Untersiütznngspunkt derselben nicht geändert

wird.

Diese allgemeine Thatsache wird uns klar, sobald wir nurin unserem Geiste diejenige Vorstellung aufnehmen, die nöthigist, ste von anderen gehörig zu unterscheiden. So vorbereitet, erscheintUns diese Wabrheit offenbar, selbst unabhängig von jedem Expen-meni; sie scheint uns ein Gesetz zu seyn, dem jedes Experimentdieser Art unterworfen seyn muß. — Was ist also die leitendeIdee, d e uns in den Stand setzt, über diese mechanischen Er-scheinungen Schlüsse zu bauen? Mit einiger Aufmerksamkeit aufden Gang dieser Schlüsse bemerken wir, daß diese Idee die tusDruckes ist. Dieser Druck wird nehmlich als die meßbare Wir-kung aller schweren ruhigen Körper betrachtet, unterschieden oon^ü'n andern Wirkungen, wie z. B. Bewegung, Aenderung derFigur u. dgl. Ohne hier die Geschichte der Entstehung dieseri„ unserer Seele geben zu wollen, mag es genügen, zu'"gen, daß eine solche Idee in uns deutlich hervorgebracht wer-kann, und daß auch auf ihr das ganze Gebäude unserer"üssenjchaftlichen Statik errichtet worden ist. Druck, Last, Ge-!"'cht. ß„d Namen, durch welche diese Idee bezeichnet wird, wenn""e Richtung direct abwärts geht ; aber in anderen Fällen sehen'"'r mich Druck ohne Bewegung, oder ein bloßes todtes Pestre-der Körper.

Auch mag Druck in irgend einer Richtung ohne alle Bewe»bestehen. Aber die Ursachen, die einen solchen Druck her»Abringen, si„d auch fähig, Bewegung zu erzeugen, und erzen-j, ? ^ ""ch gewöhnlich, wie z. B. bei zwei Ringern, oder auch' " Wage, wenn man sie zum Wägen braucht. Anf diese