Band 
[Erster und zweiter Theil.]
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Erste Zustände der Harmonik.

jedes wissenschaflliche Princip die Bedingung einer wvhlüberleg,-Idee voraussetzt. 'tillein, genauer belehrn, wird man ilii^In,, wie überhaupt i» allen blos; zufälligen wissenschaftlichenZudeckn,,gen finden, das; eben der schon vorgängige Besitz einerwiche» Idee es war, durch welche der glückliche Zufall erst mog-lch geworden isi. Indem Pythagoras die Wahrheit durch Tra-l det >tivn erhielt, mußte er schon eine bestimmte und genaue IdeeAm *wi, diesen Relationen der Töne besitzen, die man jetzt Octave,eine» Quinte und Quarte nennt. Wäre er diese Relationen scharf

stnsik aufzufassen nicht früher schon befähigt gewesen, so würden jene

auf Hammerschläge sein Ohr ganz eben so ohne allen Erfolg, wie die

Qhren jenes Schmiedes, in Bewegung gesetzt haben. Ja erüber wußte auch überdies; schon eine innige Bekanntschaft mit den

eines 3ahlenverhälknissen überhaupt gemacht haben, und, vor allem,

mer, was vielleicht sein grösster Vortheil vor dem Schmiede war, er

aste» Wußte einen gewissen inneren Drang in sich fühlen, zwei schein-

>ähek bar so verschiedene Dinge, wie Zahlen und Tone sind, in eine

vneli innige Verbindung mit einander zu bringen. Nachdem aber ein-

j die mal diese geistige Paarung zweier so heterogener Elemente in sei-

lb so uem Innern voraus gegangen war, konnte es ihm wahrscheinlich

§we> u>cht mehr schwer werden, auch ein Experiment anszusinnen, wo-

mein durch dieselbe bestätiget werden sollte,und Solche Experimente mit Saiten machten die Philosophen

Ge- ^ Pythagoräischen Schule '), und besonders Lasus von Her-nmer und Hippasus von Metapontnm, indem sie bald die

sche» ange her Saiten, bald die sie spannenden Gewichte mannigsal-n,tes abänderten, und auf diese Weise wurde jene Verbindung der

lntek ^ ^ mic der Thatsache, der Vorstellung mit der Beobachtungbestellt, auf welche in letzter Instanz diese so wie auch jedeophü ' ere Wissenschaft beruht.dre>

m>i ^it dieser kurzen Darstellung von der Entdeckung der Fun-

heu^ tzz^^"^^Piüucipien, welche die Griechen entdeckten, will ich dieera ihrer Naturwissenschaft beschließen, nicht nur weil die^ P»nf S^itte in jeder Wissenschaft immer zu den wichtigsten

e>>^ ^ten derselben gehören, sondern auch, weil die Griechen in

lacbi

daß

^ Man sthe Montucla, III, 10